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Französisch im Haupt- und Nebenfach

Das Fach Französisch kann im Rahmen eines Bachelor-Studiengangs wahlweise als Hauptfach oder als Nebenfach studiert werden, sofern bei der Einschreibung Sprachkenntnisse im Umfang von 300 Schulstunden Französisch (bzw. der entsprechenden Anzahl von Schuljahren Französisch) an Allgemeinbildenden Schulen oder durch das Zertifikat DELF B1 nachgewiesen werden können. Die Regelstudienzeit beträgt sechs Semester. Ein erfolgreicher und qualifizierter Abschluss des Bachelor-Studiengangs ist die Voraussetzung für die Aufnahme eines konsekutiven Master-Studiums im Bereich der Romanistik. Französisch kann in Haupt- und Nebenfach wahlweise mit den Fachprofilen Linguistik oder Literaturwissenschaft studiert werden. In Haupt- wie Nebenfach kommt unabhängig vom gewählten Fachprofil der verpflichtende Bereich der Sprachpraxis hinzu.

Allgemeine Informationen zum Fach Französisch:

  1. Studienziele und -inhalte
  2. Studienstruktur
  3. Berufsmöglichkeiten

Module im ABK-Bereich

Anschrift und Kontakt

Download: Studien- und Modulhandbuch für den BA-Studiengang Französisch (8. Auflage, WiSe 2011/12)

1. Studienziele und -inhalte

1.1. Französisch als Hauptfach

Das Studium des Faches Französisch im Hauptfach soll zu einer theorie- und methodengeleiteten Analyse der französischen Sprache und ihrer Literaturen in ihrer medialen wie historischen Verfasstheit von der Renaissance bis zur Gegenwart und im Kontext der europäischen Sprachen und Literaturen qualifizieren. Angestrebt wird die Fähigkeit zum selbständigen wissenschaftlichen Arbeiten sowie zur sicheren mündlichen und schriftlichen Darstellung der Ergebnisse in deutscher wie in französischer Sprache. Zugleich sollen kommunikative, kulturelle und mediale Kompetenzen als Schlüsselqualifikationen für verschiedene Berufsfelder ausgebildet werden.

In der Einführungsphase werden zunächst die grundlegenden theoretischen und methodischen Kenntnisse in Linguistik und Literaturwissenschaft des Französischen vermittelt sowie der Ausbau der für die Einschreibung notwendigen französischen Sprachkenntnisse, die in den folgenden Phasen sukzessive erweitert werden.

In der anschließenden Aufbauphase erfolgt die Spezialisierung je nach gewähltem Fachprofil und die systematische Erweiterung der Kenntnisse fundamentaler Form- und Bedeutungsaspekte des Sprachsystems im Fachprofil Linguistik bzw. der Kenntnisse von Literaturgeschichte und Textanalyse französischsprachiger Texte im Fachprofil Literaturwissenschaft.

In der Vertiefungsphase des Studiums sollen die Studierenden, dem Prinzip des forschenden und exemplarischen Lernens folgend, eigenständig vertiefenden Fragestellungen nachgehen und im Fachprofil Linguistik das System der französischen Sprache in größeren Zusammenhängen erkunden bzw. im Fachprofil Literaturwissenschaft die Kompetenz in der exemplarischen Analyse französischsprachiger Texte vertiefen. Damit werden die Bedingungen für die Zulassung zum Abschlussmodul mit der Bachelor-Prüfung geschaffen.

1.2. Französisch im Nebenfach

Im Nebenfachstudium werden diese Qualifikationsziele durch den Erwerb grundlegender Fertigkeiten und Kenntnisse in einem der beiden Fachprofile und im Bereich der Sprachpraxis in Wort und Schrift erreicht.

Das Fachprofil Linguistik vermittelt Kenntnisse charakteristischer Eigenschaften des Französischen unter den Aspekten Form, Bedeutung und Funktion sowie Grund-kenntnisse aus einem der angrenzenden Problemfelder wie Spracherwerb, Sprachvarianten, Sprachwandel und zu Sprache und Medien. In der Einführungsphase werden die Basiskenntnisse vermittelt, in der Aufbauphase die Formaspekte des Sprachsystems und in der Vertiefungsphase die größeren Zusammenhänge des Sprachsystems behandelt.

Ziel des Fachprofils Literaturwissenschaft ist in der Einführungsphase die Vermittlung von grundlegenden Kategorien allgemeiner Literaturwissenschaft, in der Aufbauphase von Überblickskenntnissen der französischen Literaturgeschichte von der Renaissance bis zur Gegenwart, aus der in der Vertiefungsphase durch exemplarische Analyse wichtige Texte erschlossen werden.

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2. Studienstruktur

Das Hauptfach Französisch sieht vier Module in der zwei- bis dreisemestrigen Einführungsphase (E) vor, davon je eines zur Einführung in die Linguistik und Literaturwissenschaft (E1 und E2) und zwei zur Sprachpraxis (E3, E4). Es folgen die drei Module der Aufbauphase (A) (2. bis 5.Semester), von denen eines aus dem gewählten Fachprofil und wiederum zwei Sprachpraxismodule sind (A5 und A6 in Linguistik oder A5 und A7 in Literaturwissenschaft). Die Vertiefungsphase (V) (3. bis 5. Semester) beinhaltet zwei Vertiefungsmodule aus dem gewählten Fachprofil und ein Sprachpraxismodul. Die Prüfungsphase umfasst ein Kolloquium zur Prüfungsvorbereitung, die schriftliche Bachelor-Arbeit und eine mündliche Prüfung.

Die genaue Abfolge der Phasen und ihrer Module kann dem jeweiligen Studiengang-Tableau des Fachprofils entnommen werden, die Einzelheiten zu Studienzielen und -inhalten der einzelnen Module und die Voraussetzung für ihren Besuch gehen aus den Modulbeschreibungen hervor.

Der Nebenfach-Studiengang Französisch umfasst ein fachspezifi sches Modul (E1 oder E2) je nach gewähltem Fachprofi l Linguistik bzw. Literaturwissenschaft sowie zwei sprachpraktische Module (E3 und E4) in der Einführungsphase (E); in der Aufbauphase (A) ein entsprechendes fachspezifisches Aufbaumodul und wiederum zwei Sprachpraxis-Module. Die Vertiefungsphase (V) umfasst ein abschließendes fachspezifisches Vertiefungsmodul.

Die Abfolge der Phasen und ihrer Module kann dem jeweiligen Studiengang-Tableau des Fachprofils entnommen werden, die Einzelheiten zu Studienzielen und -inhalten der einzelnen Module und die Voraussetzung für ihren Besuch gehen aus den Modulbeschreibungen hervor.

 

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3. Berufsmöglichkeiten

Das Bachelor-Studium Französisch vermittelt fachspezifische und sprachpraktische Kenntnisse sowie allgemeine Problemlösungs- und berufsqualifizierende Kompetenzen. Wiewohl es keine konkrete Berufsausbildung bieten kann, eröffnet es doch Zugangsmöglichkeiten zu einem breiten Spektrum von Berufen. Als außerschulische Berufsbereiche kommen beispielsweise in Frage:

  • Bildung (Unterricht für unterschiedliche Adressatengruppen, z.B. Erwachsenenbildung, Vermittlung des Französischen als Fremdsprache in Volkshochschulen etc.)
  • Journalismus (Presse, Hörfunk, Fernsehen)
  • Kultur (Kulturinstitutionen wie Theater, Literaturhäuser, Museen, Goethe-Institute)
  • Buchwesen (Buchverlag, Freies Lektorat, Bibliothek, Buchhandel)
  • Archiv und Dokumentation
  • Öffentlichkeitsarbeit, Werbung, Marketing
  • Verwaltung und Behörden/Öffentlicher Dienst
  • Wirtschaft (insbesondere Personalwesen)
  • Wissenschaft (Hochschule, Forschungsprojekte)

Der Arbeitsmarkt für Studierende der Geisteswissenschaften unterliegt Schwankungen und ändert sich ständig. Studierende sollten sich sowohl vor Aufnahme als auch während des Studiums über spätere Berufsmöglichkeiten informieren und ihre Studienabsichten im Hinblick auf eine aussichtsreiche Fächerwahl bzw. nützliche Zusatzqualifikationen überprüfen. Dabei werden sie von der Arbeitsstelle Studium und Beruf und durch das obligatorische Lehrangebot im Curricularbereich Allgemeine Berufsqualifizierende Kompetenzen (ABK) unterstützt.

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Anschrift und Kontakt

Institut für Romanistik (IRom)
Von-Melle-Park 6 (Phil-Turm); 6. OG
20146 Hamburg

Telefon: 040 / 42838-2743 / -4802
Telefax: 040 / 42838 - 4147/ - 6242
E-Mail: irom@uni-hamburg.de

Link zum Institut für Romanistik


BA-Beauftragter des Instituts für Romanistik

Professor Dr. Marc Föcking

Telefon: 040 / 42838-2561
E-Mail

siehe auch: Service

 

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  Impressum   Letzte Änderung: 06. September 2011