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Uni HH - Fachbereich 07 SLM - Arbeitsstellen

Arbeitsberichte der Arbeitsstellen und Zentren im Fachbereich Sprachwissenschaften,
April 1994 - März 1997


Einleitung

Mit Befriedigung dokumentiert der Fachbereich - nun schon zum vierten Mal - in dem vorliegenden Heft die Berichte seiner Arbeitsstellen und Zentren für den Zeitraum 1. April 1994 bis 31.März 1997.

Seit dem Erscheinen des Sonderheftes "Sprachen - Medien - Literaturen" in der Reihe uni-hh-Forschung 1986, in dem der Fachbereich zum ersten Mal einen Überblick über die Vielfalt seiner Forschungsprojekte gab, spiegelt die in der Folgezeit veröffentlichte Reihe der "Arbeitsberichte" in exemplarischer Weise die Leistungsfähigkeit und zugleich den Wandel der am Fachbereich institutionalisierten Forschung. In einer Zeit, in der von den Universitäten Schwerpunktsetzungen und Profilbildung gefordert werden, empfindet der Fachbereich große Genugtuung angesichts der Anerkennung, die der in seinen Forschungsstellen geleisteten Arbeit durch das im Frühjahr 1997 vorgelegte Gutachten der Externen Beratungskommission zur "Struktur- und Entwicklungsplanung der Universität Hamburg" zuteil wurde.

Der nicht nur vom Seitenumfang her wohl gewichtigste Beitrag dieses Heftes kommt vom (bisherigen) Zentrum für Deutsche Gebärdensprache und Kommunikation Gehörloser, das - letztmalig in diesem Rahmen - den Abschlußbericht über den aus Bund-Länder-Mitteln geförderten Modellversuch "Entwicklung und Erprobung eines Studiengangs Gebärdensprache" präsentiert. Seit dem Sommer dieses Jahres hat das Zentrum den Status eines eigenständigen Instituts und reiht sich damit in die 'normale' Lehr- und Forschungsorganisation des Fachbereichs ein. - Die jüngste, vom Fachbereich 1993 gegründete Arbeitsstelle für Graphische Literatur erhielt im Berichtszeitraum endlich auch die offizielle Anerkennung des Universitätspräsidenten. Damit sind die von der Präsidialverwaltung zunächst geäußerten Bedenken gegenüber der besonderen, von herausragendem studentischen Engagement getragenen Organisationsform dieser Arbeitsstelle ausgeräumt. Zugleich hat die inzwischen weit über Hamburg hinaus bekanntgewordene Tätigkeit der Arbeitsstelle die ihr gebührende Anerkennung gefunden und auch durch die Externe Beratungskommission eine besondere Wertschätzung erfahren.

Erfreulich ist weiterhin, daß eine der insgesamt vier traditionsreichen Wörterbucharbeitsstellen am Fachbereich, das MittelhochdeutscheWörterbuch, kurz vor dem Abschluß steht. Dank der in den letzten 15 Jahren umgesetzten neuen Konzeption kann - wenn weiterhin alles planmäßig verläuft - nach über fünfzigjähriger, wechselvoller Geschichte im nächsten Berichtszeitraum die Überarbeitung dieses Standardwerks der Germanistik beendet werden. Die dadurch freiwerdenden Ressourcen sollen dann auf Beschluß des Fachbereichsrats zur Förderung und Beschleunigung des Abschlusses der parallel am Germanischen Seminar arbeitenden Wörterbuchprojekte eingesetzt werden. Eine derartige Maßnahme wird auch von der Externen Beratungskommission empfohlen. - Ein letzter Hinweis gilt der Weiterführung der ebenfalls international bekanntgewordenen Arbeitsstelle für Feministische Literaturwissenschaft. Die seit der Wegberufung von Inge Stephan nach Berlin von ihr dankenswerterweise weiterhin kommissarisch geleitete Arbeitsstelle soll von 1998 an durch eine neu zu berufende Professorin übernommen werden. Der Fachbereich hofft, daß die bevorstehenden Berufungsverhandlungen zügig abgeschlossen werden können.

Unser Dank gilt allen Berichterstattern und Frau Gundula Mey, die sich der mühevollen Arbeit der formalen Einrichtung dieser Texte unterzogen hat.

Hamburg, im November 1997

Jochen Bär, Fachbereichsplaner
Prof. Dr. Klaus Rühl, Dekan

Letzte Änderung: 23. Februar 1998
HTML von John King
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