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Arbeitsstelle für
Graphische Literatur (ArGL)
- 1. Ringvorlesungen
- 2. Ausstellung
- 3. Tagung
- 4. Publikationen und Vorträge
- 4.1.1. Berichte, Artikel und Aufsätze
- 4.1.2. Rezensionen
- 4.2.1. Vorlesungsreihen
- 4.2.2. Einzelvorträge
Der folgende Arbeitsbericht der Arbeitsstelle für Graphische Literatur für den Zeitraum April 1992 bis März 1994 ist der erste dieser Art, den die ArGL seit ihrer Überführung aus dem zeitlich befristeten Projektstatus in den Status einer ordentlichen Arbeitsstelle im Januar 1993 abzugeben hat. Vielfalt der aufgeführten Aktivitäten und erkennbare Schwerpunktsetzung in der Forschungstätigkeit stehen darin als Beleg einer phantasievollen und leistungsfähigen Zusammenarbeit. Es sei daran erinnert, daß es sich im Rahmen der ArGL um die Kooperation einer in dieser Zusammensetzung ungewöhnlichen Gruppe von WissenschaftlerInnen handelt: Aus der studentischen Initiative, die das Projekt vor knapp fünf Jahren auf den Weg gebracht hat, ist durch die Unterstützung der verantwortlichen Hochschullehrer und ihre Mitarbeit an den ursprünglichen und den diesen folgenden Forschungsvorhaben inzwischen eine Gruppe von Mitarbeitern geworden, die vom Professor bis zum Examenskandidaten alle Niveaus akademischer Forschung repräsentiert. Ohne dieses Fundament wäre die Durchführung einer Darstellung und Diskussion der Arbeitsergebnisse der ArGL, wie sie z.B. im Rahmen der Internationalen Tagung "Ästhetik des Comic" im Jahr 1994 erfolgt ist, nicht möglich gewesen.
Nachdem auch die verwaltungsjuristischen Bedenken gegen eine so neuartige, kooperative Organisation akademischer Forschung nunmehr ausgeräumt zu sein scheinen, bleibt zum Abschluß dieser Einleitung unseres Berichts der Hinweis auf einen bemerkenswerten und bedenklichen Mangel: Vom Aufbau der Spezialbibliothek und des Archivs zur Geschichte der Comics, zusammengefaßt unter dem Namen "Bédéthek", kann aus zwei Jahren wenig Neues berichtet werden. Die Erschließung des nachwievor großzügig gespendeten Materials, insbesondere von Dokumenten aus Autorenagenturen und Verlagen, sowie die Katalogisierung der vorhandenen Bestände an Comicliteratur ist durch die MitarbeiterInnen auch unter erheblichem Einsatz ihrer Freizeit nicht zu bewerkstelligen. Diese Stagnation beeinträchtigt alle übrige Arbeit insofern, als nicht ersatzweise auf diese Literatur an anderen, besser organisierten Standorten zurückgegriffen werden kann. Alle künftigen Vorhaben werden immer mehr unter dem Vorbehalt stehen, daß diesem Problem Abhilfe geschaffen wird.
Die Ringvorlesungen "Perspektiven der Comic-Forschung" und "Comic als Medium", die die ArGL in den Sommersemestern 1992 und 1993 im Allgemeinen Vorlesungswesen der Universität Hamburg veranstaltet hat, dienten im wesentlichen der Vorstellung der in der ArGL entwickelten Forschungskonzepte sowie der Sammlung und Bündelung bereits vorliegender Arbeiten zum Thema.
Ausgehend von der Feststellung, daß es im deutschsprachigen Raum bis dato keinerlei breiter angelegte und vor allem interdisziplinär ausgerichtete Untersuchungen zur Ausdrucksform Comic gegeben hat, erschien es den Organisatoren vorrangig, die begrifflichen und methodologischen Essentials zu klären, die jedem spezifizierten Diskurs über Comic (soweit er sich als wissenschaftlich versteht) zugrunde liegen sollten: Wie funktioniert das Zeichensystem? Wie läßt sich der besondere Charakter der Text-Bild-Interaktion im Comic beschreiben, und wie unterscheidet sich diese von Repräsentationsverfahren, die z.B. der Schriftliteratur und der Bildenden Kunst, aber auch anderen Text-Bild-Medien wie Bildergeschichte, Film oder (moderner) Zeitung zugrundeliegen? Anders, als das vermutlich noch in den 70er Jahren der Fall gewesen wäre, war unter den ReferentInnen ein erfreulicher Konsens festzustellen, Comic überhaupt als eigenständige Ausdrucksform zu begreifen, deren performatives Potential demjenigen anderer ästhetischer Systeme nicht zwangsläufig nachsteht: Vielmehr zeigt sich jetzt, wie die Rede vom "restringierten Code der Comics" eher auf jene methodischen Verengungen zurückzuführen ist, die die Fächerstruktur an deutschen Universitäten mit sich bringt, als auf eine objektive Formdefizienz. So hatte z.B. die Literaturlinguistik die "Sprache" des Comic in Gestalt seiner schriftsprachlichen Anteile (etwa in Sprechblasen und Blocktexten) analysiert und zutreffend festgestellt, daß die Ausdrucksbreite im Vergleich zu Prosa- oder Lyriktexten regelhaft verknappt sei. Demgegenüber erinnerten sowohl die Vertreter narrationstheoretischer als auch linguistischer oder semiotischer Ansätze daran, daß sich die Repräsentationsleistungen von Comics nur in der Zusammenschau von Schrift- und Bild-Zeichen und deren gegenseitiger Durchdringung erschließen. Der Angelpunkt einer Comic-Semiotik scheint sogar in der weitgehenden Transformation klassischer Signifikant-Signifikat-Relationen zu bestehen, in deren Zuge z.B. Buchstabenkonturen semantisch aufgeladen und Bilder zu Textsegmenten werden. Das Ergebnis ist eine kontrollierte Flexibilisierung der Prinzipien zur Signifikantenverkettung (Sequentialität / Simultaneität) u.d.h. die Auflösung der kunsttheoretisch teils ja bis heute kanonischen Gleichungen "Schrift = sequentiell = arbiträr" und "Bild = simultan = ikonisch".
Man war sich darüber einig, daß diese Prozesse systematisch analysierbar sind und die Comic-Rezeption eine erlernbare und anderen Kulturtechniken (hinsichtlich Komplexität der Welterschließung) durchaus vergleichbare kommunikative Kompetenz darstellt. Das bedeutete allerdings nicht, daß die Maximalforderung einiger Referenten aus der ArGL, die Rede von Schrift- und Bild-Zeichen für den Comic ganz zu verabschieden und durch ein integriertes Modell "Comic-Zeichen" zu ersetzen, auf allgemeine Zustimmung gestoßen wäre. Darin spiegelte sich ein grundlegender Dissens über die Frage, inwieweit der modernisierungsinhärente Wahrnehmungswandel in einen allgemeinen semiotischen Umbau mündet oder lediglich in eine Verbreiterung der Medienperipherie, oder anders gesagt: Inwieweit die vom Comic abgeforderten Kommunikationskompetenzen nicht letztlich sogar paradigmatisch die in der Moderne so radikal umgestülpten individuellen und kollektiven Lebenspraxen reflektieren oder sie eben nur akzidentiell begleiten.
Etwa 180 Exponate aus den Beständen der Bédéthek der ArGL und der Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky sowie aus privaten Leihgaben präsentierte die ArGL im Rahmen der Ausstellung "Der Comic - ein Medium im XX. Jahrhundert" vom 18. Mai bis 14. Juni 1993 im Foyer der SUB. Der interessierten Öffentlichkeit wurde so Aufschluß gegeben über die Ergebnisse der Forschungsarbeit in der ArGL, aber auch ein Eindruck vermittelt von der Vielfalt des in der Bédéthek erschlossenen Materials.
Formale Voraussetzungen des Mediums in der Geschichte des Zeitungswesens besonders der U.S.A. im vorigen Jahrhundert und ihre Auswirkungen auf die Produktionsverhältnisse der neuen Ausdrucksform wurden in der Präsentation Beispielen für den Wahrnehmungswandel am Ende des neunzehnten Jahrhunderts gegenüberstellt.
Gezeigt werden sollte, wie die Erfahrung von 'Bewegung' in einer komplizierter gewordenen Wirklichkeit herkömmliche kulturelle Ausdrucksformen vielfach vor grundsätzliche Probleme gestellt und einen Medienwechsel nach sich gezogen hat, in dessen Frühphase die Entstehung des Comic um 1895 fällt.
Der abschließende dritte Teil der Ausstellung hatte in der Gegenüberstellung des Comic mit scheinbar verwandten Formen wie z.B. Film oder Bildergeschichte zum Thema, Unterschiede plakativ herauszustellen und verbreitete Vorurteile (Stichwort: Comic = 'Film auf Papier') anschaulich auf ihren Ursprung zurückzubringen: die Unkenntnis.
Die Tagung "Ästhetik des Comic" wurde als Fachtagung mit ReferentInnen aus dem In- und Ausland vom 24. bis 27. März 1994 von der ArGL veranstaltet. Die Deutsche Forschungsgemeinschaft förderte die Tagung mit Finanzmitteln im Umfang von ca. DM 20 000.
Ziel der Tagung war, einen Beitrag zur ästhetischen Theoriebildung im Bereich und am Gegenstand des Comic zu leisten und zu diesem Zweck spezifische Merkmale des Erzählens, wie sie Zeichensystem und Darstellungsverfahren des Comic bedingen, im Zusammenhang zu behandeln. Darüber hinaus standen Entstehung und Entwicklung des Comic im historischen Kontext des Kultur- und Medienwandels in der Moderne im allgemeinen zur Debatte.
Dieser Zielsetzung entsprechend war die Tagung thematisch nach drei Schwerpunkten gegliedert, nämlich: "Comic als Erzählform", "Comic als Zeichensystem", "Comic als Ausdruck der Moderne". Diese Schwerpunkte bestimmten die Referatsthemen und anschließenden Diskussionen an jeweils einem Tag.
Die - durchweg gut besuchten - öffentlichen Abendvorträge dienten der Darstellung der Tagungsthemen gegenüber einem größeren Publikum, als dies im Rahmen der kolloquialen Veranstaltungen zu erreichen war.
Die Tagung wurde im Rahmen einer ausführlichen Zusammenfassung ihrer Ergebnisse von abschließend allen TeilnehmerInnen als Erfolg gewürdigt und vor allem im Hinblick auf Möglichkeiten zur Forschungskooperation als grundlegend eingeschätzt.
Insgesamt hatte die Tagung 45 TeilnehmerInnen. Als ReferentInnen waren geladen aus dem Ausland: D. Barbieri (Bologna), G. Cuccolini (Mantua), P. Lefèvre (Bruxelles), C. Moliterni (Paris), O.K. Werckmeister (Evanston/Chicago); aus dem Inland: F. Breithaupt (Berlin), K. Clausberg (Lüneburg), D. Dath (Freiburg), H. Holländer (Aachen), K. Hoffmann-Curtius (Tübingen), H. Mehrtens (Braunschweig), G. Seeßlen (Pforzen), S. Wenk (Berlin und Oldenburg).
Ein Dokumentation der Tagung mit allen Referaten und Vorträgen sowie den Ergebnissen der einzelnen Diskussionen ist zur Zeit in Vorbereitung und erscheint Sommer 1995 in der Edition b + k, Marburg / Hagen.4.1.1. Berichte, Artikel und Aufsätze
- Jenz Balzer, Ergebnisbericht zu den Ringvorlesungen "Perspektiven der Comic-Forschung" / "Comic als Medium". In: Zeitschrift für Semiotik 3-4/93, S. 444 f.
- Jenz Balzer, Das durchgestrichene Hippie-Subjekt: Andreas Michalke. In: Glas'z 1/94 S. 4 ff.
- Jenz Balzer, Die Sprache des Comic. In: Auskunft. Mitteilungsblatt Hamburger Bibliotheken 1/94 S. 33 ff.
- Jenz Balzer, Ein Mann schießt auf sein Werk. Dokumentation / Beiheft zu: Atze Atzenhofer: Serve & Protect / Wo der Spaß aufhört. Nürnberg 1992 / 1994
- Jenz Balzer, Ole Frahm: Mumien in der Akademie!? Perspektiven der Comic-Forschung. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1992. Wimmelbach 1992 S. 95 ff.
- Jenz Balzer, Ole Frahm: Immer Ärger mit der Identität. Frau, Subjekt, Blick und Bohème in den Comics von Julie Doucet. In: kritische berichte 4/93 S. 50 ff.
[Wiederabdruck in: 17 Grad C - Zeitung für den Rest 10, ersch. Frühjahr 1995] - Jenz Balzer, Jens Nielsen: Die Wahrheit über Shelby. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 1. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Hartmut Becker - Am Scheideweg der Kultur. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic Almanach 1993. Wimmelbach 1993 S. 30 ff.
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Christian Gorny - Der Autoren-Comic ist ein mißlungenes Experiment. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1993. Wimmelbach 1992 S. 43 ff.
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Das Rauchen ist im gesamten Bereich der Deichtorhallen strikt untersagt! Ein Pfingstwochenende zwischen Alster und Elbe. [Anmerkungen zum "Ersten Internationalen Comic-Salon" in Hamburg.] In: Comic Info 4/93
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: 4 Artikel zum Thema Comic. Hg. von Martin tom Dieck / Bodo Runte-Wriedt. Alsfeld 1993
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Hunt Emerson - Gangster zu Comic-Zeichnern machen. In: Comixene 52 + 53
- Ilja Bohnet, Johann N. Schmidt, Michael Will: 120, rue de la gare. In: Marcus Czerwionka (Hg.), Lexikon der Comics. 10. Ergänzungslieferung. Meitingen 1994
- Ole Frahm: Comic und Kulturkampf. Kayenta 1992
[Wiederabdruck als: Comic und Kultur. In: 17 Grad C - Zeitung für den Rest 5 S. 66 ff.] - Ole Frahm: Provinzen des Ich. Autobiographismus im Comic der Achtziger und anderer Jahre. In: Glas'z 1/94 S. 13
- Ole Frahm: Comic und Holocaust. In: 17 Grad C - Zeitung für den Rest 8 S. 22 ff.
- Ole Frahm, Hannes Grote, Jens Nielsen, Albrecht Ude: Manara - Milo Manara gegen den Strich gebürstet. In: Reddition 19 S. 24 ff.
- Ole Frahm, Michael Hein: Bill Blackbeard und "Krazy Kat", oder: Die Wiederentdeckung des klassischen Zeitungsstrips. In: Reddition 18 S. 22f.
- Ole Frahm, Michael Hein: Tintin. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 2. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: Hergé. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 2. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: Krazy Kat. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 3. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: George Herriman. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 3. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: Dossier: Art Spiegelman und RAW. In: Reddition 21 S. 4 ff.
- Ole Frahm, Michael Hein: MAUS. In: Marcus Czerwionka (Hg.), Lexikon der Comics. 4. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: Art Spiegelman. In: Marcus Czerwionka (Hg.), Lexikon der Comics. 4. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Ole Frahm, Michael Hein: Hilflose Täter - Was Auschwitz in einigen Comic-Geschichten verloren hat. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1993. Wimmelbach 1993 S. 90 ff.
- Hannes Grote, Volker Hamann, Michael Hein, Roland Mietz, Jens Nielsen, Pablo Zweig: Dossier Alberto Breccia. In: Reddition 20
- Hannes Grote, Roland Mietz, Jens Nielsen: Dossier Muñoz. In: Reddition 22
- Michael Hein: Studio Hergé. In: Heiko Langhans (Hg.), Lexikon der Comics. 2. Ergänzungslieferung. Meitingen 1992
- Michael Hein, Jens Nielsen: Dossier Spirou. In: Reddition 23/24
- Michael Hüners: Der Pornograph im Hinterkopf. Restposten autobiographischer Erzählung im Medium des 20. Jahrhunderts. In: Glas'z 1/94 S. 20
- Michael Hüners, Matthias Preuß: Los Bros. Hernandez. In: Marcus Czerwionka (Hg.), Lexikon der Comics. 8. Ergänzungslieferung. Meitingen 1993
- Michael Hüners, Matthias Preuß: Love & Rockets. In: Marcus Czerwionka (Hg.), Lexikon der Comics. 9. Ergänzungslieferung. Meitingen 1994
- Martina Müller, "Jugurtha". Die Metamorphose eines antiken Schurken zum Comic-Helden. In: Geschichte lernen 37 (1994) S. 40 ff.
- Olaf Nett: Komik im Comic. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1994. Marburg / Hagen 1994
- Jens Nielsen: Detektion und Eklektizismus. Das "Detektiv-Genre" im Comic der achtziger Jahre. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1992. Wimmelbach 1992 S. 101 ff.
- Jens Nielsen: Chris Scheuer - Loco Motiv. Lebenslinien. Hamburg 1993
- Jens Nielsen: Gewalt! In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1994. Marburg / Hagen 1994
- Jens Nielsen: Kinderträume. Comics und soziales Lernen. Ein Gespräch mit Andreas C. Knigge. In: Joachim Kaps (Hg.), Comic-Almanach 1994. Marburg / Hagen 1994
- Jens Nielsen: Videostar / Pablo Zweig. In: Comixene 43 / 51
- Albrecht Ude, Michael Will: Die Bédéthek. Hamburgs erste wissenschaftliche Comic-Spezialbibliothek. In: Auskunft. Mitteilungsblatt Hamburger Bibliotheken 1/93 S. 40 ff.
- Michael Will, Der Comic - ein Medium im XX. Jahrhundert (Ausstellungsankündigung). In: Auskunft. Mitteilungsblatt Hamburger Bibliotheken 1/93 S. 104 ff.
4.1.2. Rezensionen
- Jens Nielsen: Benoît Peeters, Case, Planche, Recit. In: Rraah! 18
- Jens Nielsen: Daniele Barbieri, I Linguaggi del Fumetto. In: Rraah! 19
- Jens Nielsen: Joachim Kaps (Hg.), Comic Almanach 1992. In: Rraah! 20
- Jens Nielsen: Carsten Laqua, Wie Micky unter die Nazis fiel. In: Rraah! 21
- Jens Nielsen: Harald Havas (Hg.), Comic Welten. In: Rraah! 22
- Jenz Balzer: Knigge / Marschall (Hg.), Das Große Hal Foster Buch. In: Comic Info 3/93
- Jens Nielsen: Knigge / Marschall (Hg.), Das Große Hal Foster Buch. In: Rraah! 23
- Jens Nielsen: Roger Sabin, Adult Comics. In: Rraah! 24
- Jens Nielsen: Crime Comics. In: Rraah! 25
- Jens Nielsen: Ehapa Comic Lexikon. In: Rraah! 26
4.2.1. Vorlesungsreihen
- Jenz Balzer, Ole Frahm, Jan Hans: Perspektiven der Comic-Forschung. Ringvorlesung Literaturwissenschaftliches Seminar / Allgemeines Vorlesungswesen der Uni Hamburg SoSe 92
- Jenz Balzer, Ole Frahm, Manfred Schneider: Comic als Medium. Ringvorlesung Allgemeines Vorlesungswesen der Uni Hamburg SoSe 93
- Martina Müller: Comics - Bildkunst oder Graphische Literatur? Evangelische Akademie Nordelbien Frühjahr 93
4.2.2. Einzelvorträge
- Jenz Balzer: Die Sprache des Comic - Ausst. "Am Anfang war der Strich" Comic-Palace; V. Internationaler comic-Salon Erlangen Juni 1992 ; Ausst. "Der Comic - ein Medium im XX. Jahrhundert" Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg Juni 1993; Ausst. "Comicsové Svety / Comics Welten" Staatliche Galerie Nitra / Slowakische Republik März 1994 (mit Simultanübersetzung)
- Jenz Balzer: Die Zeit des Comic und die Zeit der Kultur - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Jenz Balzer: Über Uto-, Homo- und Heterotopien, nicht nur im Comic - Kolloquium "An-, Ein- und Aussichten der Comic-Forschung" WiSe 92/93
- Jenz Balzer: Der Horizont bei Herriman: Zeit und Zeichen zwischen Zeitzeichen und Zeichenzeit - Internationale Tagung "Ästhetik des Comic" Hamburg März 1994
- Jenz Balzer: Der Comic und die Historischen Avantgarden - VI. Comic-Salon Erlangen 1994
- Jenz Balzer, Geert-Lueke Lueken, Jens Nielsen: Ästhetik des Comic - Evangelische Akademie Nordelbien 1993
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Der Comic. Streifzüge durch das XX. Jahrhundert - Abschlußveranstaltung Stadtzeichnerstipendiat Alsfeld Juli 1993
- Jenz Balzer, Jens Nielsen: Bilder einer Ausstellung. Der ästhetische Blick auf den Comic - Abschlußveranstaltung Stadtzeichnerstipendiat Alsfeld 1993
- Günter Dammann: Comic als erzählendes Medium - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Günter Dammann: (Comic als Erzählform) Replik auf Daniele Barbieri - Internationale Tagung "Ästhetik des Comic" Hamburg März 1994
- Ole Frahm: Comic und Kulturkampf - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Ole Frahm: Das unsichtbare Dritte: Comic als genealogisches Medium - Internationale Tagung "Ästhetik des Comic" Hamburg März 1994
- Ole Frahm, Michael Hein: Faschismusdarstellung im Comic - Kolloquium "An-, Ein- und Aussichten der comic-Forschung" WiSe 92/93; Evangelische Akademie Nordelbien 1993
- Hannes Grote, Jens Nielsen: Comic in Hamburg - Comics über Hamburg; Volkshochschule Hamburg
- Jan Hans: Comic-Helden als Polit-Helfer - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Michael Hein: Anachronistische Avantgarde. Replik auf die unzeitige Erzählmimikry in einigen zeitgenössischen Comics - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Michael Hein: A Story Short & Comic: The Strip - Internationale Tagung "Ästhetik des Comic" Hamburg März 1994
- Brigitte Helbling: Batman's Leserbriefe - RV "Comic als Medium" SoSe 93
- Geert-Lueke Lueken: Wie hermetisch ist die "Hermetische Garage"? - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Geert-Lueke Lueken: Wozu Comic-Forschung? - Kolloquium "An-, Ein- und Aussichten der Comic-Forschung" WiSe 92/93; RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Olaf Nett: Komik im Comic - RV "Comic als Medium" SoSe 93
- Jens Nielsen: Zu Ausdruck und Darstellung von Weiblichkeit im Comic - Kolloquium "An-, Ein- und Aussichten der comic-Forschung" WiSe 92/93
- Jens Nielsen: Gewalt! - RV "Comic als Medium" SoSe 93 ; VI. Internationaler Comic-Salon Erlangen 1994
- Martina Müller: Asterix und Kleopatra. Geschichtsüberlieferung im Comic - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92; Evangelische Akademie Nordelbien 1993
- Eckart Sackmann: Die Entwicklung des Comic-Marktes von 1967 bis heute - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92; Evangelische Akademie Nordelbien 1993
- Manfred Schneider: Sexuelle Inszenierung im Comic - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92
- Johann N. Schmidt: Comic-Ästhetik im Film - RV "Perspektiven der Comic-Forschung" SoSe 92; Evangelische Akademie Nordelbien 1993
- Albrecht Ude: Gezeichnete Bilder und gebildete Zeichen. Betrachtungen zur Graphischen Literatur in China - Kolloquium "An-, Ein- und Aussichten der comic-Forschung" Uni Hamburg WiSe 92/93
- Michael Will: Ideologie bei Tardi / Malet - RV "Comic als Medium" SoSe 93
Prof. Dr. Günther Dammann, Jenz Balzer, Ole Frahm