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Zentrum für
Medien und Medienkultur


1. Entwicklung des Studiengangs Medienkultur
2. Prüfungen im Medienbereich
3. Publikationen im Medienbreich
4. Produktionen
4.1 Produktionen von Lehrenden und Studierenden
5. Aktivitäten im Rahmen des ZMM
5.1 Symposion
5.2 Vis-à-Vis
5.3 Zeitung
6. Medienzentrum
7. CIP-Pool des Fachbereichs

1.Entwicklung des Studiengangs Medienkultur

Der seit dem Wintersemester 1992/93 bestehende Magister-Nebenfach-Studiengang "Medienkultur" des Fachbereichs Sprachwissenschaften hat sich erfolgreich und unter anhaltend hoher Nachfrage nach Studienplätzen e abliert. Die Anzahl der Plätze wurde von zuerst 40 auf 45 erhöht.
Im Berichtszeitraum wurden in allen medialen Bereichen und auf sämtlichen Seminarstufen einschlägige Veranstaltungen von Lehrenden des Germanischen Seminars, Literaturwissenschaftlichen Seminars, Englischen Seminars, Romanischen Seminars und des ZFI angeboten. Das Veranstaltungsangebot auf dem Gebiet "Medien" ist mit durchschnittlich einer bis zwei Vorlesungen, fünf Seminaren Ib, vier Seminaren II, zwei Oberseminaren sowie drei Ergänzungsseminaren mittlerweile sehr differenziert. Das thematische Angebot erstreckt sich über alle vier Arbeitsfelder (Film, Hörfunk, TV/Video, "neue Medien"), wobei ein Schwerpunkt erwartungsgemäß auf dem Arbeitsfeld "Film" liegt. Das Spektrum im Lehrangebot wird durch die neu hinzugekommenen Professuren Friedl und Rodenberg im Bereich der Amerikanistik und Hickethier im zunächst eher kasuell vertretenen Gebiet Fernsehen erweitert. Das Literaturwissenschaftliche Seminar bietet ferner mit den Angeboten der Herren Ohde und Bartels in regelmäßigem Turnus Veranstaltungen auf den Arbeitsfeldern Hörfunk und "Neue Medien" an. Ergänzt wird das Angebot ferner durch jeweils zwei Lehraufträge (Seminare Ib) zu Themen aus dem Medienbereich pro Semester, wobei eine erfreuliche Verstetigung bei den Angeboten zum Hörfunk zu verzeichnen ist. Ein Bedarf an Verbesserung besteht für das Arbeitsfeld "Neue Medien", da insbesondere das Einwerben von qualifizierten Lehrbeauftragten auf diesem sehr jungen Arbeitsgebiet gegenwärtig noch sehr schwierig ist.

2. Prüfungen im Medienbereich

Im Berichtszeitraum wurden in verschiedenen medialen Bereichen Abschlußarbeiten (Staatsexamens-, Magisterarbeiten und Dissertationen) angefertigt, u. a. zu folgenden Themen:
bei Prof. Fischer
Der Krieg am Golf und seine Präsentation im Fernsehen. Eine Wort- und Bildanalyse. (B. Navarro Ramil),
Vom Dokumentarfilm zum Spielfilm. Darstellung einer Werkentwicklung in den Arbeiten des Filmemachers Rolf Schübel. (J. Sievers),
Kunst oder Kommerz? Der Kino-Werbefilm als Genre-Ersatz des "klassischen" Kulturfilms. (G. Grözinger),
Schneller sehen? Programm als Zeitstrukturierung, dargestellt am Beispiel der Programmstrukturentwicklung des ARD-Fernsehens. (M. Happach),
sowie Examensarbeiten zur Fernsehserie 'Wildbach' (L. Moreno), zur Programm-Profilierung der Sendeanstalten (K. Gebbers), zur Presseentwicklung Ost-/Westdeutschland (K. Andresen), zur Berichterstattung über den Jugoslawien-Konflikt (N. Basic), zum filmischen Werk von Godard und Faßbinder (A. Freybourg, Dissertation) zum frühen Bergfilm A. Fancks (Th. Bogner, Dissertation)
bei Prof. Segeberg
Kulturkritik und Chiliasmus. Antagonistische Stiltendenzen in Fritz Langs Filmen 'Die Nibelungen' und 'Metropolis'. (Tilman Kellersmann, M.A.),
bei Prof. Schmidt
Thrill und Suspense in den Filmen Alfred Hitchcocks. (Kerstin Froese, M.A.)
Manierismus und Manierismen: Shakespeares 'The Tempest' und Peter Greenaways 'Prospero's Books'. (Roland Weidle, M.A.)
Das Geschlechterverhältnis im amerikanischen Film noir. (Kai Kaufmann, M.A.)

3. Publikationen im Medienbereich

In den Berichtszeitraum fallen u.a. die folgenden Publikationen: Bartels, K. (1993) "Die Kunst des Randes. Robert Wilsons Beiträge zur Mediale 1993 in Hamburg." Vortrag an der Kunsthochschule für Medien in Köln. Erscheint 1994 in Medien, Kunst, Passagen.
- (1992): "Die Welt als Erinnerung. Mnemotechnik und virtuelle Räume". Vortrag auf dem Kongreß "Aufbruch in neue Lernwelten", 10. und 11. September 1992 in München. Abgedruckt in: Spuren 41 (April 1993), S. 31-39.
- (1992): "Schnittstelle Fegefeuer. Zur Metaphysik der Telekommunikation". In: Spuren 40 (September 1992), S. 22-30.
- (1992): "Virtueller Honig". In Page 6/92, S. 152-159.
- (1993): "La Boîte à images digitale. Le monde comme théâtre informatique". In: Diogène 163 (Juillet-Septembre 1993) Utopie et technique à l'âge post-moderne, S. 49-79.
- (Annotation): "Dracula. Bram Stoker's Dracula". In: Metzler Film Lexikon.
Bartels, K. /Selle, S. (1992): "Die Idee ist gut. Teil I: Multimedia - Technologien und Märkte". In: Cogito 1/92, S. 58-60. "Teil II: Multimedia - Produkt oder Dienstleistung?" In: Cogito 2/1992, S. 28-31.

Grindhammer, L. (1993): "An Animated Macbeth in the English Language Classroom". Praxis des neusprachlichen Unterrichts.
- (1993): "Hollywood in the English Language Classroom: The Dead Poets Society". In: Neusprachliche Mitteilungen 4, S. 244-251.

Hempel-Küter, Ch. (1993): Die KPD-Presse in den Westzonen von 1945-1956. Historische Einführung, Bibliographie und Standortverzeichnis. Frankfurt/M., Bern, New York (= Hamburger Beiträge zur Germanistik, Bd. 17).
- (1993): "Deutsche Arbeiterpresse auf Mikrofilm. Ein Bestandsverzeichnis der Bibliothek der Friedrich-Ebert-Stiftung. Bonn 1992. Annotation". In: 1999. Zeitschrift für Sozialgeschichte des 20. und 21. Jahrhunderts 4, S. 104-105.

Hickethier, K. (1993): Film- und Fernsehanalyse. Stuttgart: Metzler (Sammlung Metzler 277).
- (1993) (Hrsg. zus. mit Jan Berg): Filmproduktion, Filmförderung, Filmfinanzierung. Berlin: Edition Sigma, Verlag Rainer Bohn.
- (1993): "Akustische Stadtlandschaften: Radioprogramme in der Stadt." In: Form + Zweck 1993, H. 78, Berlin, S. 68-73.
- (1993): "Aura der großen Form. Einmaligkeit, Fernsehkultur und das Verlangen der Erzählmaschine." In: agenda. 16. Jg., 1993 März-April, S. 18-21.
- (1993): "Das Programm als imaginäres Museum. Geschichte und Gegenwart in Kino und Fernsehen". In: Theater Zeitschrift. 12. Jg., 1993. H. 33/34, S. 9-22.
- (1993): "Die Bedeutung der regionalen Filmforschung für die überregionale Filmgeschichte". In: Steffen, J., Thile, J., Poch, B. (Hrsg): Spurensuche. Film und Kino in der Region. Oldenburg: Carl-von-Ossietzky-Universität, S. 32-48.
- (1993): "Dramaturgisches Grundprinzip. Symbolische Präsenz? Ausländer im deutschen Fernsehspiel." In: epd/Kirche und Rundfunk Nr. 98, S. 6-12.
- (1993): "Medienästhetisches Handeln zwischen Einbindung in die Apparate und sozialem Kontrakt. Ein Diskussionsbeitrag". In: Angebote. Organ für Ästhetik. H. 6, Berlin: Humboldt-Universität, S. 82-93.
- (1993): "Simulation oder Programmfluß. Theorieaspekte des Programmfernsehen". In: Abarbanell, S., Cippitelli, C., Neuhaus, D. (Hrsg.): Fernsehen verstehen. Frankfurt/M.: Haag+Herchen Verlag, S. 101-124.
- (1994) (Hrsg. zus. mit L. Hachmeister, S. Abarbanell, C. Cipitelli, D. Anschlag, M. Thull): Jahrbuch Fernsehen 1993/1994. Adolf-Grimme-Institut. Marl 1994. Darin: "Kleine Konfliktchronik 1993", S. 67-82.
- (1994): "Die frühen Filmstars: 'Die Faust des Riesen' (1917)". In: Werner Faulstich/Helmut Korte (Hrsg.): Fischer Filmgeschichte. Bd. 1: 1895-1924. Frankfurt/M.: Fischer Taschenbuchverlag (FTB 4491), S. 288-305.
- (1994): "Rundfunkprogramme in Deutschland". In: Hans-Bredow-Institut (Hrsg.): Internationales Handbuch Rundfunk und Fernsehen 1994/95. Hamburg: Hans-Bredow-Institut, S. 106-115.

Müller, C. (1992): Frühe deutsche Kinematographie. Formale, wirtschaftliche und kulturelle Entwicklungen 1907-1912. Stuttgart 1994 (Dissertation Hamburg 1992)

Perrot, M./Settekorn, W. (1993): "Aspekte der wechselseitigen deutsch-französischen Präsentation in den Massenmedien. Aspects de la présentation réciproque franco-allemande dans les médias". In: Koch, U., Schröter, D., Albert, P. (Hgs.): Deutsch-französische Medienbilder. Images médiatiques franco-allemandes. Un dialogue entre journalistes et chercheurs. Journalisten und Forscher im Gespräch. München: Reinhard Fischer, S. 247-304.

Schmidt, J. (1992): "Shakespeare verfilmt" (Sammelrezension), Jahrbuch 1992 der Deutschen Shakespeare-Gesellschaft, Bochum, 1992, S. 263-269.
- (1993): "Images of Urbanism: The Representation of Chicago in Film". Vortrag in 'The Art Institute of Chicago' am 29. Juni 1993 anläßlich der Ausstellung "Chicago Architecture and Design 1923-1993".

Segeberg, H. (1993): "Rahmen und Schnitt. Zur Mediengeschichte des Sehens seit der Aufklärung". In: Wirkendes Wort 43, H. 2, S. 286-301.
- (1993): "Stadt als intermedialer Text. Stadtdarstellungen im Medienwechsel (1870-1930)". In: Fink, G. L., Thum, B. (Hgs.): Erfahrungen und Modelle interkultureller Praxis. Akten des II. Internationalen Kongresses der Gesellschaft für Interkulturelle Germanistik an der Université des Sciences Humaines de Strasbourg. München.
- (1993): "Utopischer Funktionalismus. Zum Bild der Stadt in Fritz Langs Film 'Metropolis' (1927)". In: Nayhaus, H.-Ch. Graf von, Kuczynski, K. A. (Hgs.): Im Dialog mit der interkulturellen Germanistik. Wroclaw, S. 195-205.
- (1992): "Intermedialität bei Storm. Zur Mediengeschichte des Schimmelreiter-Komplexes". In: Schriften der Theodor-Storm-Gesellschaft 42 (1993), S. 77-94.
- (1994): "Medienkonkurrenzen - nicht nur um 1800. Oder: Was heißt und zu welchem Ende studiert man Neuere deutsche Literaturgeschichte?" In: R. Ansorge (Hg.): Schlaglichter der Forschung. Zum 75. Jahrestag der Universität Hamburg. Berlin, Hamburg 1994, S. 257-272.

Settekorn, W. (1992): "'Glücksrad' Sat1, 'La Roue de la fortune' en Allemagne". In: Mouchon, J., Ferrao Tavares, C., Settekorn, W., Le jeu télévisé. Allemagne-France-Portugal. Logique marketing et marque identitaire. C.N.R.S. Université Lille 3. Programme de recherche sur les Sciences de la Communication GERICO.
- (1992): (Arbeitsgruppe Sprache Im Fernsehen): "Darstellung und Vermittlung von Realität in Fernsehnachrichten". In: Hess-Lüttich, E. (Hg.) : Medienkultur-Kulturkonflikt. Massenmedien in der interkulturellen und internationalen Kommunikation, Opladen/Wiesbaden, S. 87-118.
- (1993): "Das Auge und der Körper des Linguisten. Für eine Medien-, Technik- und Sozialgeschichte (nicht nur) der Sprachwissenschaft". Linguistik und Literaturwissenschaft 90/91, S. 195-234.
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4. Produktionen

4.1 Produktionen von Lehrenden und Studierenden

Egon Tiedje/ Gerd Dose und Studierende:
- Theatre in England: Contact Theatre, ManchesterPart One: A Theatre at Work (mit Textbuch) 30 Min. S-VHS und VHS. Zum Verleih an Schulen und Universitäten, Kopien an das British Council. Manfred Schneider und Studierende:
- Der Verwaltungsoberinspektor (45 min)
- Abgelichtet (Kurzfilm, 10 min) Gabi Dobusch und Mathias Remer in Zusammenarbeit und mit Studierenden des Gebärdenzentrums:
- Hans im Glück (70 min) Mathias Remer und Studierende:
- Feature Kulturtage der Gehörlosen 1993 (45 min) Mathias Remer:
- Interview mit Joseph Cotton (30 min) Studierende in Zusammenarbeit mit dem Medienzentrum:
- Always Ultra (4 min)
- I just said (17 min)
- Da schau her (15 min)
- Iljitsch (13 min)

5. Aktivitäten im Rahmen des ZMM

5.1 Symposion

Im Oktober 1992 fand ein Symposion des Fachbereichs Sprachwissenschaften der Universität Hamburg mit dem Thema "Medien und Medienkultur im europäischen Kontext" zur Eröffnung des neuen Nebenfachstudiengangs Medienkultur statt. Zu diesem Symposion trugen 15 Referenten aus vier Ländern (Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Polen) bei.

5.2 Vis-à-Vis

Vom 27. bis 31. Oktober 1993 fand am Medienzentrum das "1. deutsch-französische Kurzfilmtreffen Hamburg - Vis-à-vis" statt, organisiert von Kirsten Herfel, Nicole Neumann, Prof. Wolfgang Settekorn und Marion Weis. Das Kurzfilmtreffen ermöglichte die Vorführung und Diskussion von zahlreichen wissenschaftlichen, künstlerischen, inszenierten, experimentellen und dokumentarischen Produktionen deutscher und französischer Studierender. Die Filme waren teilweise von studentischen Arbeitsgruppen untertitelt worden. Zudem wurde während des gesamten Festivals die Portraitserie "Cinématon" des renommierten französischen Filmemachers G. Courant gezeigt, der auch für Diskussionen zur Verfügung stand. Das Filmtreffen fand rege Resonanz bei Film-, Medien- und Sprachstudierenden und in den verschiedenen Hamburger Medien. Es wurde von verschiedenen Institutionen unterstützt (u.a. Arte, Deutsch-Französisches Jugendwerk, Institut Français, NDR, Hamburger Universitätsstiftung Dietze). Aus dem Treffen gingen zahlreiche persönliche und wissenschaftliche Kontakte hervor, sowohl zu Filmschaffenden in Deutschland und Frankreich und zu Sponsoren, als auch zum NDR und den unterschiedlichsten Ausbildungsinstitutionen im Film- und Medienbereich in Deutschland und Frankreich.

5.3 Zeitung

Seit Sommersemester 1992 erscheint zu Semesterbeginn ein Informationsheft über Ressourcen, Aktivitäten und Veranstaltungen am Medienzentrum mit dem Titel "Medienzentrum", seit 1994 "MZ news".

6. Medienzentrum

Als Serviceeinrichtung des Fachbereichs Sprachwissenschaften ist das Medienzentrum u.a. zuständig für Einführung und Unterricht im Gebrauch von Kamera- und Schnittausrüstungen, einschließlich längerer Intensivkurse zur Filmproduktion und Filmnachbearbeitung, Betreuung und Beratung bei Produktionen, Bereitstellung von Aufnahmeeinheiten, die Verwaltung und Belegung der Sicht- und Schnittplätze sowie der Veranstaltungsräume, die Anfertigung von Überspielungen und die Archivierung von Audio- und Videomaterial (z.Zt. sind ca. 4500 Titel erfaßt).
Zur Erfüllung dieser Aufgaben stehen dem Medienzentrum zur Verfügung: Zwei Sichträume mit 4 Sichtplätzen und einem Assembleschnittplatz, vier Schnittplätze verschiedener Systeme, davon ein computergestützter Schnittplatz, sowie drei Kamerazüge für den Studiobetrieb, drei semi-professionelle Aufnahmeeinheiten sowie sieben Consumer-Aufnahmeeinheiten, drei festinstallierte Überspielmöglichkeiten. Die Sicht- und Schnittplätze sind voll ausgelastet, es kommt zu Wartezeiten und Kontingentierungen. Auch der Bedarf an Überspielungen übersteigt bei weitem die Möglichkeiten der vorhandenen technischen Einrichtungen.
Im Berichtszeitraum hat bei steigendem Interesse am Medienbereich der Bedarf an o.g. Serviceleistungen stark zugenommen.
Die schmale personelle Ausstattung (z.B. Fehlen einer Verwaltungskraft) und die zur Verfügung stehende Zahl an Hilfskraftstunden lassen nur eine eingeschränkte Erfüllung der Aufgaben des Medienzentrums zu. So konnte im Berichtszeitraum das Medienzentrum montags nicht für Lehrveranstaltungen und Publikumsverkehr geöffnet werden, was zu regelmäßigen Engpässen führen mußte.

7. CIP-Pool des Fachbereichs 07

Im Berichtszeitraum wurde der CIP-Pool als Serviceeinrichtung des Fachbereichs auf acht Quadra 610 und, als Demonstrationsgerät, eine Quadra 660 AV umgerüstet. Alle Geräte verfügen über Farbbildschirm und CD-Laufwerk, der Demonstrationsplatz ist zudem mit einem Videorecorder verbunden. Dadurch sind die technischen Voraussetzungen für Multimedia-Anwendungen und digitale Videobearbeitung geschaffen. Seit 1993 sind alle Geräte des Pools in das Universitätsnetz integriert; damit ist auch der Zugang ins deutsche Wissenschaftsnetz und international ins Internet möglich.
Auf einem Kolloquium im Sommersemester 1992 wurden verschiedene Anwendungen im Bereich der Linguistik und Literaturwissenschaft mit aktuellen Beispielen aus Praxis und Forschung von Angehörigen des Lehrkörpers der Universität Hamburg vorgestellt. Des weiteren fanden im Berichtszeitraum zahlreiche Lehrveranstaltungen vor allem zu Themen aus der Linguistik sowie Einführungen in Anwendungsprogramme und Benutzung des Uninetzes/Internet für Universitätsangehörige statt.
Aufgrund der angespannten Finanzlage (zu geringe studentische Hilfskraftstunden) konnte der CIP-Pool auch in diesem Berichtszeitraum den Studierenden nicht im erforderlichen Maße zur Nutzung offen stehen.

Prof. Dr. Günter Radden (Vorsitzender des ZMM), Dr. Corinna Müller, Dr. Rolf Krause