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Liste der Projekte

Forschungsprojekte


Nationales Bildungspanel
(Prof. House, Daniel Spielmann, M.A.)

Informationen unter www.bildungspanel.de

Wortschatz lernen und lehren
Leitung: Wolfgang Börner

Auf der Grundlage einer kognitiven Sprachlerntheorie werden empirische Daten zu Erwerb, Verarbeitung und Verwendung von fremdsprachlichen Wörtern erhoben und interpretiert. Sprachen: Deutsch als Ausgangssprache, Französisch als Zielsprache (ergänzend: Englisch, Spanisch, Italienisch). Die Befunde werden daraufhin gesichtet, welche Hinweise sie auf verbesserte Lehrverfahren geben können, z.B. bei Vokabelerklärungen, Formen von Feedback und Training von Lernstrategien.

Veröffentlichungen

  • Börner, W. (1997): Implizites und explizites Wissen im fremdsprachlichen Wortschatz. Fremdsprachen Lehren und Lernen 26, 44-67.
  • Börner, W. (1998): Die Suche nach dem richtigen Wort: Prozesse und Strategien. In: Hermes, L. & Schmidt-Schönbein, G. (Hrsg.). Fremdsprachen lehren lernen - Lehrerausbildung in der Diskussion. Dokumentation des 17. Kongresses für Fremdsprachendidaktik, veranstaltet von der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung (DGFF) Koblenz, 6.-8. Oktober 1997. Berlin: Pädagogischer Zeitschriftenverlag, 43-56.
  • Börner, W. (erscheint): Didaktik und Methodik der Wortschatzarbeit: Bestandsaufnahme und Perspektiven. In: Kühn, P. (Hrsg.). Wortschatzarbeit und Wörterbucharbeit in Deutsch als Fremdsprache. Hildesheim.

Laufzeit: seit 1997


 

Fremdsprachliche Übungen
Leitung: Wolfgang Börner

Fremdsprachliche Übungen bzw. Lernaufgaben werden als eine spezifische Interaktion von Lehr- und Lernprozessen aufgefaßt. Relevante deskriptive Parameter sind dabei: Instruktionssequenz, Lernaufgabe, lokale und generelle Lerner-Eigenschaften, Lösungsprozesse und Lösungen. Durch empirische Erhebungen zu Lösungsprozessen, subjektiven Konstrukten und Sprachwissen soll der Zusammenhang von Üben und Lernen näher gefaßt werden. Ziel ist eine Wirkungstheorie fremdsprachlicher Übungen. Untersuchte Fremdsprachen: Deutsch als Fremdsprache, Englisch, Französisch, Italienisch, Spanisch. Bisher liegen vier thematisch einschlägige Magisterarbeiten vor.

Veröffentlichungen

  • Börner, W. (1999): Fremdsprachliche Lernaufgaben. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung 9, 209-230.
  • Börner, W. (2000): "Das ist eigentlich so 'ne Übung, wo man nicht nachdenken muß." Lernermeinungen zu Grammatikübungen. In: Riemer, C. (Hrsg.). Kognitive Aspekte des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen - Cognitive Aspects of Foreign Language Learning and Teaching. Festschrift für Willis J. Edmondson zum 60. Geburtstag . Tübingen: Narr, 323-337.

Laufzeit: seit 1999


 

Subjektive Lerntheorien von Fremdsprachenlernern
Leitung: Willis Edmondson

Das Projekt basiert auf über dreihundert geschriebenen Lernbiographien. In diesen Texten berichten Studenten über ihre bisherigen und gegenwärtigen Erfahrungen beim Fremdsprachenlernen innerhalb und außerhalb der Schule. Diese Meinungen und Erfahrungen werden ausgewertet und verglichen mit anderen eher 'objektiven' Befunden (z.B. experimentellen Ergebnissen) aus der Fachliteratur bzgl. verschiedener Aspekte des Fremdsprachenlernens und Fremdsprachenlehrens.

Veröffentlichungen

  • Edmondson, W.J. (1996): Subjective Theories of Second Language Acquisition. In: Klein, J. & Vanderbeke, D. (Hrsg.). Anglistentag 1995 Greifswald. Proceedings. Tübingen: Niemeyer, 453-464.
  • Edmondson, W.J. (1996): Was Lerner über ihr Fremdsprachenlernen berichten. In: House, J. (Hrsg.). Wie lernt man Sprachen - wie lehrt man Sprachen? Zwanzig Jahre Sprachlehrforschung. Universität Hamburg: ZFI-Arbeitsberichte 12, 68-82.
  • Edmondson, W.J. (1997): Sprachlernbewußtheit und Motivation beim Fremdsprachenlernen. Fremdsprachen Lehren und Lernen 26 , 88-110.
  • Edmondson, W.J. (2000): Grammatik und Kommunikation bei Auslandsaufenthalte. In: Kleppin, K.; Königs, F.G. & Helbig, B. (Hrsg.). Sprachlehrforschung im Wandel. Beiträge zur Erforschung des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen. Festschrift für Karl-Richard Bausch zum 60. Geburtstag . Stauffenburg-Verlag.

Laufzeit: seit 1996


 

Interaktion im Fremdsprachenunterricht
Leitung: Willis Edmondson

Das Projekt untersucht die Natur der Interaktion im Fremdsprachenunterricht und die Lernmöglichkeiten, die sich daraus für unterschiedliche Lerner ergeben. Um dieser Frage nachzugehen, ist es nötig, Verbindungen herzustellen zwischen den im Unterricht beobachteten Vorgängen und den kognitiven Verarbeitungsprozessen, die dadurch aktiviert werden.

Neuere Veröffentlichungen

  • Edmondson, W.J. (1998): Fremdsprachenerwerb als kognitiver Prozeß. In: Bausch, K.-R.; Christ, H.; Königs, F.G. & Krumm, H.-J. (Hrsg.) Kognition als Schlüsselbegriff bei der Erforschung des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Tübingen: Narr, 60-68.
  • Edmondson, W.J. (1998): Konversationsanalyse und Lehrerverhalten im Fremdsprachenunterricht. In: Jung, U.O.H. (Hrsg.). Praktische Handreichung für Fremdsprachenlehrer (zweite, verbesserte und erweiterte Auflage). Frankfurt am Main: Peter Lang, 105-109.
  • Edmondson, W.J. (1998): Sprachbegriffe für den Englischunterricht. In: Timm, J.P. (Hrsg.). Englisch lernen und lehren. Berlin: Cornelsen, 29-35.
  • Eckerth, J. (1998): Kognitive Aspekte sprachbezogener Lernerfragen. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren.

Laufzeit: seit 1987


 

Schulischer Fremdsprachenunterricht und Fremdsprachenerwerb
Leitung: Willis Edmondson

Ziel des Projekts ist es, das Spezifikum der Fremdsprachenvermittlung im deutschen Schulsystem herauszuarbeiten, vor allen im Hinblick auf das Ziel "Mehrsprachigkeit".

Veröffentlichungen

  • Edmondson, W.J. (1997): The Role of Literature in Foreign Language Learning and Teaching: Some Valid Assumptions and Invalid Arguments. AILA Review 12 , 42-55.
  • Edmondson, W.J. (1998): Interkulturelles Lernen - ein überflüssiger Begriff. Zeitschrift für Fremdsprachenforschung 9/2, 161-188.
  • Edmondson, W.J. (1998): Subjective Parameters Describing Teaching Roles. Towards a Theory of Tertiary Foreign Language Instruction. Fremdsprachen Lehren und Lernen 27, 80-105.
  • Edmondson, W.J. (1999): Lehrer und Lehrmaterialien - Lerner und Lernmaterialien. In: Bausch, K.-R.; Christ, H.; Königs, F.G. & Krumm, H.-J. (Hrsg.). Die Erforschung von Lehr- und Lernmaterialien im Kontext des Lehrens und Lernens fremder Sprachen. Tübingen: Narr, 53-59.
  • Edmondson, W.J. (1999): Die fremdsprachliche Ausbildung kann nicht den Schulen überlassen werden! PRAXIS des neusprachlichen Unterrichts 46/2, 115-123.

Laufzeit: seit 1995


 

Kognitive Aspekte des L2-Grammatiklernens
Leitung: Klaus Hartenstein

Betrachtet man den Erwerb und Gebrauch von L2-Grammatik als Spezialfall von Wissensverarbeitung, stellt sich die Frage nach der Art dieses Wissens, seiner Speicherungs- und seiner Aktivierungsform. Das Projekt untersucht diese Frage vor allem mit Blick auf das instruktionsgesteuerte Grammatiklernen anhand ausgewählter grammatischer Erscheinungen des Russischen.

Veröffentlichungen

  • Hartenstein, K. (1999): Zur Empirie in der erwerbsbezogenen L2-Grammatographie (am Beispiel der Lang- und Kurzformen der Adjektive in einer Fremdsprachengrammatik des Russischen). In: Grike, W. et al. (Hrsg.). V ertograd mnogocvtnyj. Festschrift für Helmut Jachnow. München: Sagner, 71-90 (= Specimina Philologiae Slavicae. Sonderbd. 46).
  • Hartenstein, K. (2000): Zur Rolle von explizitem und implizitem Wissen beim instruktionsgeleiteten L2-Grammatikerwerb. Eine empirische Untersuchung am Beispiel der Lang- und Kurzformen der russischen Adjektive. In: Riemer, C. (Hrsg.). Kognitive Aspekte des Lehrens und Lernens von Fremdsprachen - Cognitive Aspects of Foreign Language Learning and Teaching. Festschrift für Willis J. Edmondson zum 60. Geburtstag . Tübingen: Narr, 263-280.

Laufzeit: seit 1998


 

Lexemkollokationen lehren und lernen
Leitung: Klaus Hartenstein

 

Jede (Fremd)Sprache verfügt über Wortverbindungen, auch Lexemkollokationen genannt, in denen ein Bestandteil an den anderen phraseologisch gebunden ist, denn er kann zum Ausdruck des gewünschten Konzepts nicht frei gewählt werden, vgl. z.B. für die Bedeutung 'hoher Grad' dt. hoch verschuldet, tief <fest> schlafen und nicht umgekehrt, russ. krepko spat', gluboko uvazat' und nicht umgekehrt usw. Die Lehr- und Lernschwierigkeiten, die sich aus der häufig als verdeckt, weil rezeptiv nur selten problematisch, empfundenen Fixiertheit von Lexemkollokationen im Fremdsprachenunterricht ergeben, stehen im Mittelpunkt des Projekts, das sich mit dem Russischen befaßt. In seiner ersten Phase wurde der Kollokationsbegriff präzisiert, und es wurden Faustregeln aufgestellt, die, wo möglich, die verwickelte Bildung von neuen Lexemkollokationen durchsichtig, weil weitgehend vorhersagbar, machen sollen. In der aktuellen zweiten Phase des Projekts wird unter kognitiven Gesichtspunkten untersucht, inwieweit die intensional formulierten Faustregeln gegenüber anderen Präsentationsformen der Wortverbindungen, z.B. als extensionale offene Listen in Wörterbüchern, Lerner bei Erwerb, Speicherung und Verwendung von Lexemkollokationen unterstützen.

Veröffentlichungen

  • Hartenstein, K. (1991): Die Vermittlung von Lexemkollokationen im Russischunterricht im Lichte der neueren phraseologischen Forschung. In: Slavistische Linguistik 1990 - Referate des XVI. Konstanzer Slavistischen Arbeitstreffens Bochum/Löllinghausen 18.-21.9.1990. Hrsgg. v. K. Hartenstein und H. Jachnow. München 1991, 98-120. (= Slavistische Beiträge Bd. 274)
  • Hartenstein, K. (1996): Faustregeln als Lernhilfen für Lexemkollokationen (vorgeführt am Beispiel des Deutschen, Englischen, Französischen und Russischen). In: Berichte aus dem Zentralen Fremdspracheninstitut der Universität Hamburg 11, 83-135.

Laufzeit: seit 1990, zweite Phase seit 2000/2


 

Fachdidaktik Russisch
Leitung: Klaus Hartenstein

 

Mitarbeit an einer Fachdidaktik Russisch im Rahmen eines vom Institut für Slawistik der Humboldt-Universität Berlin (Prof. Dr. Anka Bergmann) initierten und koordinierten Buchprojekts, das gezielt die Anwendungsperspektive fokussiert und dabei die Spezifik des Russischunterrichts berücksichtigt.

Bearbeitung der Bereiche: lerntheoretische Grundlagen einer Fachdidaktik Russisch, Grammatik- und Wortschatzvermittlung.

 

Laufzeit: seit Februar 2010.  


Verdecktes Übersetzen - Covert Translation
Leitung: Juliane House
Mitarbeiterinnen: Claudia Böttger, Julia Probst

In diesem Projekt wird der durch Übersetzungen aus dem Englischen vermittelte Einfluß der englischen Sprache auf deutsche, französische und spanische Texte untersucht. Der Untersuchung wird ein Korpus aus englischen Originaltexten in drei Genres (populärwissenschaftliche Texte, Instruktionen und Wirtschaftstexte) sowie deren Übersetzungen ins Deutsche, Französische und Spanische zugrunde gelegt sowie Kontrollkorpora aus monolingualen Texten und Paralleltexten in den drei Sprachen. Arbeitshypothese des Projekts ist die Annahme, daß durch die zunehmende Dominanz des Englischen als lingua franca in wichtigen politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Kontexten nicht nur die bekannten lexikalischen Interferenzen stattfinden, sondern die Diskurskonventionen in den drei untersuchten Genres und den drei Sprachen angloamerikanischen Normen angeglichen werden.

Veröffentlichungen

  • House, J. (erscheint): How Can We Tell When a Translation Is Good? In: Gerzymisch, H. et al. (Hrsg.). Jahrbuch Übersetzen und Dolmetschen . Tübingen: Narr.
  • House, J. (erscheint): Concepts and Methods of Translation Criticism. A Linguistic Perspective. In: Übersetzung-Translation-Traduction. Ein Internationales Handbuch zur Übersetzungsforschung . Berlin: de Gruyter.
  • House, J. (erscheint): Übersetzungsäquivalenz. Ein Schlüsselbegrriff in der Übersetzungswissenschaft. In: Knapp, K. & Knapp-Potthoff, A. (Hrsg.). Sprachmitteln und interkulturelle Kommunikation. München: iudicium.
  • House, J. (erscheint): Culture-Specific Aspects in Translation. In: Übersetzung-Translation-Traduction. Ein Internationales Handbuch zur Übersetzungsforschung. Berlin: Mouton.

Laufzeit: 1.7. 1999-1.7.2002

Dies ist ein Teilprojekt des Sonderforschungsbereichs "Mehrsprachigkeit" der Universität Hamburg (Sprecher: Jürgen Meisel)


 

Mißverstehen in der interkulturellen Kommunikation
Leitung: Juliane House

In diesem Projekt werden Daten zu Mißverständnissen in der interkulturellen Kommunikation in vielfältiger Weise erhoben: Simulationen, Retrospektionen, authentische Interaktionen, Feldnotizen, Tagebucheinträge und Interviews. Probanden sind ausländische Studierende und ihre deutschen Interaktanten in verschiedenen Domänen und settings. Die Daten werden mit Hilfe von inhalts-, diskurs- und konversationsanalytischen Methoden analysiert und interpretiert. Folgerungen für die verbesserte Vermittlung von kommunikativ-interkultureller Kompetenz werden gezogen.

Veröffentlichungen

  • House, J. (1996): Contrastive Discourse Analysis and Misunderstanding. In: Hellinger, M. & Ammon, U. (Hrsg.). Contrastive Sociolinguistics . Berlin: Mouton, 345-361.
  • House, J. (1997): Mißverstehen in interkulturellen Begegnungen. In: House, J. (Hrsg.). Wie lernt man Sprachen - wie lehrt man Sprachen? Zwanzig Jahre Sprachlehrforschung an der Universität Hamburg. Hamburg: ZFI Arbeitsberichte 12, 154-169.
  • House, J. (1997): A Contrastive Approach to Developing Intercultural Competence. Sprak of Marked 15, 3-11.
  • House, J. (1997): Misunderstanding in Intercultural Communication. Toegepaste Taalwetenschap 57, 11-19.
  • House, J. (2000): Understanding Misunderstanding: A Pragmatic Discourse Approach to Analysing Mismanaged Rapport in Talk Across Cultures. In: Spencer-Oatey, H. (Hrsg.). Culturally Speaking: Managing Rapport Through Talk Across Cultures . London: Cassell Academic.
  • House, J. (erscheint): Misunderstanding in Intercultural University Encounters. In: House, J. et al. (Hrsg.). Misunderstanding in Spoken Discourse. London: Longman.
  • House, J.; Kasper, G. & Ross, S. (Hrsg.). (erscheint): Misunderstanding in Spoken Discourse. London: Longman.

Laufzeit: seit 1995/3


 

Englisch als Lingua Franca
Leitung: Juliane House
Mitarbeiterin: Agnes Lesnyak

In diesem Projekt werden die Besonderheiten von Interaktionen im Englischen als Lingua Franca (ELF) untersucht. Ziel dieser Untersuchung ist es, auf der Basis empirisch gewonnener Ergebnisse Möglichkeiten der gezielten Vermittlung von Interaktionskompetenz in ELF aufzuzeigen. Die Probanden sind Sprecher unterschiedlicher Muttersprache, die Simulationen und natürliche Interaktionen in ELF durchführen und über sie reflektieren. Die Daten werden diskurs- und konversationsanalytisch analysiert. Bisherige Ergebnisse deuten darauf hin, daß ELF-Interaktionen in der Tat sui generis sind.

Veröffentlichungen

  • House, J. (2000): Misunderstanding in Intercultural Communication. Interactions in English-as-Lingua Franca and the Myth of Mutual Intelligibility. In: Gnutzmann, C. (Hrsg.). Teaching and Learning English as a Global Language . Tübingen: Stauffenburg.
  • Edmondson, W. & House, J. (2000): English in the World and English in the School. In: Cuyckens, H. et al. (Hrsg.). Motivation in Language: From Case Grammar to Cognitive Linguistics. Festschrift for Günter Radden . Amsterdam: Benjamins.

Laufzeit: seit 1997/4


 

Sprachbedarf und Sprachunterricht an internationalen Studiengängen
Leitung: Juliane House

In diesem Projekt soll die für die an deutschen Hochschulen neu entstehenden Internationalen Studiengänge wichtige "Sprachenfrage" untersucht werden, d.h., es soll die Situation der ausländischen Studierenden im Hinblick auf die Bewältigung ihres Studiums und Lebens in Deutschland in deutscher und englischer Sprache kritisch durchleuchtet werden. Die Forschungsfragen sind:

1. Welche sprachlichen Fähigkeiten im Deutschen werden in welchen situativen Kontexten in welchem Maße benötigt?
2. Wie wird die Sprachverteilung Deutsch-Englisch von den Studierenden beurteilt?
3. Welche didaktischen Entscheidungen für die effektive Vermittlung beider Sprachen können auf der Grundlage der Antworten zu 1 und 2 getroffen werden?

Als Datenbasis sollen Interviews, exemplarische Unterrichtsbeobachtungen, Aufnahmen von Interaktionen der Studierenden im deutschen Alltag und deren Reflexionen dienen.

Laufzeit: seit 2000/2