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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
ZUSATZAUSBILDUNG Sommer-Semester 2010 SPRECHSTUNDEN/Studienberatung: Prof. Dr. Kristin Bührig, dienstags 13-15 Uhr, Phil 304 kristin.buehrig@uni-hamburg.de Prof. Dr. Ursula Neumann, dienstags 1012 Uhr, Alsterterrasse 1, Raum 509 neumann@erzwiss.uni-hamburg.de Geschäftszimmer der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache (am Institut für Germanistik I) Öffnungszeiten Dagmar Eggers-Köper Raum: Phil 306 Telefon: 040/42838 - 2717 Mail: Zusatz-DaF@uni-hamburg.de Adresse: Institut für Germanistik I - Zusatzausbildung - Von-Melle-Park 6 20146 Hamburg Eine Eröffnungsveranstaltung findet nur noch zu Beginn eines Wintersemesters statt. Alle Lehrveranstaltungen Beginn: 01.04.2010, wenn nicht anders angegeben. Die Kommentare zu den Lehrveranstaltungen mit den Nummern 69.001-69.014 finden Sie in StiNE unter: www.stine.uni-hamburg.de, Öffentliches Vorlesungsverzeichnis SoSe10, Zusatzausbildung, Weitere Veranstaltungen am FB Erziehungswissenschaft. Die Kommentare zu den Lehrveranstaltungen Türkisch finden Sie unter: Übersicht > Fakultät für Geisteswissenschaften > Asien-Afrika-Institut > V. Abteilung für Geschichte und Kultur des Vorderen Orients > 5.b Turkologie > Zusatzausbildung Die Kommentare zu den Lehrveranstaltungen Polnisch finden Sie unter: Übersicht > Fakultät für Geisteswissen-schaften > Fachbereich Sprache, Literatur und Medien II (Fremdsprachliche Philologien) > H. Fächergruppe Slavistik > 3. Sprachlehrveranstaltungen > Polnisch Hinweis Türkisch I: Die Turkologie bietet Türkisch I im Wintersemester und Türkisch II im Sommersemester mit jeweils 6 SWS an. Mit dem Besuch beider Lehrveranstaltungen haben die Studierenden der Zusatzausbildung damit die vorgeschriebenen 12 SWS in der Fremdsprache absolviert. Hinweis für Studierende des Zusatzstudiums mit Interesse am Polnischen: Vom Slawischen Seminar wird die Teilnahme an einem Polnisch-Sprachkurs angeboten. Der Kurs findet unabhängig von der Anzahl der Zusatzstudierenden statt, da er auch von Polonistik-Student(inn)en und Studierenden anderer Fachbereiche belegt wird. Es ist möglich, in zwei Semestern mit jeweils 6 SWS (Polnisch I im Wintersemester und Polnisch II im Sommersemester) Polnisch zu studieren. Damit wären die für das Zusatzstudium vorgeschriebenen 12 SWS der neu zu erlernen-den Sprache erfüllt. Zusatzstudierende können demnach bei Studienbeginn im Sommer während des 2. und 3. Semesters, bei Studienbeginn im Winter während des 1. und 2. Semesters Polnisch lernen. Interessierte haben danach die Möglichkeit, an Polnisch III (Wintersemester) und Polnisch IV (Sommersemester) teilzunehmen. Informationen zum Runterladen: - pdf-Datei Zusatzausbildung (Kommentare folgen zu einem späteren Zeitpunkt) - Broschüre Zusatzausbildung SS 10 (Stand: 8.3.10) - Laufzettel - Arbeiten zur Mehrsprachigkeit |
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| L E H R V E R A N S T A L T U N G E N 1 . 69.001 Praxisorientierte Einführung in die Interkulturelle Bildung Diplom: H1, H14, H16 4st. Do. 16-20, VMP 8, Raum 06 Beginn: 01.04.2010 TN: 30 Werner Kopp Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Studienrichtungen, die sich im Hauptstudium befinden und insbesondere an Studierende, die mit der Zusatzausbildung beginnen. Im Vordergrund des Seminars steht die Erkundung pädagogischer Einrichtungen und anderer Institutionen in Hamburg, die sich in ihrer Praxis mit Fragen von Migration und Integration bzw. den Herausforderungen durch soziale, kulturelle und sprachliche Heterogenität beschäftigen. Vorbereitend und ergänzend dazu werden theoretische Fragen, die im Zusammenhang mit Migration und Integration stehen, diskutiert werden: u.a. rechtliche und politische Fragen des Lebens in einer Einwanderungsgesellschaft, z.B. anhand von Ausländerpolitik, Zuwanderungs-, Asyl- und Staatsangehörigkeitsrecht. Darüber hinaus wird ein Überblick über den Stand der Diskussionen zu interkultureller Erziehung, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache und herkunftssprachlichem Unterricht gegeben werden. - Voraussetzungen für den Scheinerwerb sind die regelmäßige Teilnahme und die schriftliche Dokumentation einer selbständig durchgeführten Hospitation bzw. Erkundung in einer schulischen oder außerschulischen Einrichtung 69.002 Einführung in die Interkulturelle Bildung/Seminar Diplom H1, H14, 20 2st. Fr. 12-16 (14tägl.), Alsterterrasse 1, Raum 527 Ute Metje Kommentar s. STiNE 81-414 Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs I: Grammatische Formen in verschiedenen Sprachen [DSL-W] (SBS I/Sem Ib) Blockveranstaltungen: Mo. 10.5., 16-18 Phil 259 Sa. 5.6./19.6./4.9. jeweils 10-18 Phil 708 Jutta Fienemann Im Seminar werden wir uns mit grammatischen Formen im Deutschen und in anderen Sprachen beschäftigen. Grundlage für den Vergleich ist die Funktion der einzelnen sprachlichen Mittel die in den verschiedenen Feldern zusammengefasst sind. Symbolfeld-, Zeigfeld-, Lenkfeld-, operatives Feld- und Malfeldprozeduren werden anhand authentischer Texte und Diskurse analysiert. Voraussetzung für die Teilnahme am Seminar ist die Bereitschaft, Gespräche aufzuzeichnen. Sie auszugsweise zu transkribieren und sie dann im Plenum vorzustellen. 81-415 Probleme sprachlicher Kommunikation: Konnektivität im Deutschen und im Vergleich zu anderen Sprachen [DSL-A1][DE-A1][DSL-A12][DE-A12] (PSK I/Sem Ib): PSK I 2st. Mo 16-18 Phil 1350 ab 12.04.2010 Kristin Bührig s. auch LV-Nr. 52-143 Kommentar s. Aushang/STiNE |
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| 2 . 69.004 Didaktik I (Deutsch als Zweitsprache) 4st. Do. 16.00-20.00, VMP 8, Raum 08 Beginn: s. STiNE TN: 30 Ulla Jones Seminar richtet sich sowohl an Studierende im Lehramt als auch an Studierende im Zusatzstudium von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache und ist über zwei Semester konzipiert. In diesem Semester werden grundlegende Bereiche einer Didaktik des Deutschen als Zweitsprache vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die beiden kommunikativen Kompetenzen Leseverstehen und Schreiben. (In Didaktik II folgen dann Hören und Sprechen) Übungsformen für Strategien des voraussagenden Lesens werden vorgestellt und als Selbsterfahrung erprobt. Nach einem kurzen Einblick in neuere Ergebnisse der Schreibforschung werden für den Lernbereich Schreiben verschiedene Übungsformen vorgestellt. Außerdem werden im Seminar die neuesten DaZ und DaF Lehrwerke vorgestellt und im Unterricht erprobt. Als Leistungsnachweise werden Referate erstellt, sowie konkrete Unterrichtseinheiten geplant, erprobt und reflektiert. 81-423 Probleme sprachlicher Kommunikation II (PSK II/Sem Ib): Lernen in der zweiten Sprache/Blockseminar 2st. Mo 16-18 Phil 708 (10.05./17.05./14.06./21.06.) 6st. 12.06./26.06./10.07. 10-16, Phil 256/58 Beginn: 10.05.2010 Michaela Kuchenreuther In den letzten Jahren hat sich die Erkenntnis durchgesetzt, dass die schulischen Schwierigkeiten von Kindern und Jugendlichen mit dem Deutschen als Zweitsprache nicht nur im Deutschunterricht, sondern gerade auch in den anderen Sachfächern eine große Rolle spielen. In diesen Fächern ist Deutsch die verbindliche Unterrichtssprache, durch welche dann Schüler(innen) mit geringeren sprachlichen Kompetenzen aus dem Unterrichtsgeschehen ausgeschlossen werden. Viele Lehrer(innen) sind aufgrund ihrer Ausbildung, welche auf den muttersprachlichen Unterricht ausgerichtet ist, nur bedingt in der Lage, verdeckte Sprachschwierigkeiten in der Unterrichtskommunikation oder in Fachtexten zu entdecken und die Schüler(innen) angemessen bei ihren sprachlichen Problemen zu unterstützen. In diesem Seminar werden zum einen die diversen Merkmale der fachlichen und vorfachlichen Kommunikation bestimmt, zum anderen werden die Prozesse des Textverstehens in der zweiten Sprache analysiert. Anhand dieser Grundlagen werden dann die versteckten Sprachschwierigkeiten für Schüler und Schülerinnen (insbesondere mit Deutsch als Zweitsprache) erarbeitet und Rückschlüsse für den Deutschunterricht und den sprachsensiblen Fach- und Sachunterricht gezogen. Scheinbedingungen: a) Zusatzausbildung für LehrerInnen: - aktive und regelmäßige Teilnahme an der Seminardiskussion und Übungen - Vorbereitung eines Themas durch Erarbeitung und Beantwortung bestimmter Problemfragen zu einem Text und deren Darstellung in einem Handout b) Seminar Ib: - aktive und regelmäßige Teilnahme an der Seminardiskussion und Übungen - evtl. Vorbereitung eines Themas durch Erarbeitung und Beantwortung bestimmter Problemfragen zu einem Text und deren Darstellung in einem Handout - Erstellung einer Hausarbeit Literaturhinweise werden zu Seminarbeginn verteilt. 81-424 Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs II: (DaF)[DSL-A1][DE-A1]: Textkompetenz und Textroutine 2st. Mo. 18-20 Phil 256/58 Beginn: 12.04.2010 Dagmar Knorr "Textkompetenz" bezeichnet die "die individuelle Fähigkeit, Texte lesen, schreiben und zum Lernen nutzen zu können" (Portmann-Tselikas/Schmölzer-Eibinger 2008, 5). Hierfür spielen eine Reihe von Kompetenzen eine Rolle, die im Seminar näher betrachtet und mit anderen Konzepten zur Schreibkompetenz (Becker-Mrotzek/Schindler 2007) bzw. sprachlichen Basisqualifikationen (Ehlich et al. 2008) verglichen werden sollen. Im Seminar soll geprüft werden, inwieweit die Modelle Anstöße für den Unterricht geben können, um die Textkompetenz von Schülerinnen und Schülern mit, aber auch ohne Migrationshintergrund zu entwickeln. Wissen über Textroutinen (auf der Basis sprachlicher Prozeduren) und Kenntnis von Formulierungsmustern ist hierfür eine Möglichkeit. Scheinanforderungen a) für Studierende der Zusatzausbildung: aktive und regelmäßige Teilnahme am Seminar; Bearbeitung und Präsentation einer spezifischen Fragestellung b) Seminar 1b: aktive und regelmäßige Teilnahme am Seminar; Bearbeitung, Präsentation und schriftliche Ausarbeitung (ca. 5 Seiten) einer spezifischen Fragestellung Literatur: Becker-Mrotzek, Michael und Kirsten Schindler (2007): Texte schreiben. [Kölner Beiträge zur Sprachdidaktik / Reihe A, 5]. Duisburg: Gilles & Francke. Ehlich, Konrad, Ursula Bredel und Hans H. Reich (2008): Sprachaneignung. Prozesse und Modelle. In: Ehlich, Konrad, Ursula Bredel und Hans H. Reich (Hrsg.): Referenzrahmen zur altersspezifischen Sprachaneignung. [Bildungsforschung; 29/I]. Berlin: BMBF, 9-34. Paul R. Portmann-Tselikas und Sabine Schmölzer-Eibinger (2008): Textkompetenz. In: Fremdsprache Deutsch 39 (2008), 5-16 Themenheft "Textkompetenz" In: Fremdsprache Deutsch 39 (2008) Weitere Literatur und eine Liste mit Referatthemen werden im Agora-Raum "81-424 Textkompetenz (Knorr)" bereitgestellt. 69.006 Integriertes Schulpraktikum im Zusatzstudium 2st. Vorgespräch: Di 6.4.2010 18.00, Raum 501 weitere Termine nach Vereinbarung TN: 30 Ursula Neumann Kommentar s. STiNE - Türkisch II [VO-E3] (s. LV.Nr. 57-251) 6st. Di 14-16 Raum 121, Mi 18-20, Do 14-16 jeweils Raum 121 Tevfik Turan Kommentar s. STiNE - Polnisch II (s. Vorl.Nr. 52-927) [SLA-E10, [SLA-E10, SLA-E11, SLA-W] 6st. Di 14-18 u. Mi 16-18 Raum s. STiNE Wojtek Klemm Kommentar s. STiNE |
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| 3 . 3. Semester (56. Durchgang) 69.007 Didaktik II (Deutsch als Zweitsprache) 4st. Do. 16-20 Raum: s. STiNE TN: 30 Beginn: 08.04.2010 Marita Müller-Krätzschmar Michael Dreke Das Seminar richtet sich sowohl an grundständige wie an Studierende im Zusatzstudium. Darüber hinaus ist es geeignet für die Vorbereitung von Unterricht im Ausland. Angesprochen sind Unterrichtende von Regelklassen und speziellen Klassenformen für Kinder mit Migrationshintergrund. Im Seminar werden Unterrichtsschwerpunkte Hörverstehen und Sprechen theoretisch und praktisch erarbeitet, ( Hörspiele und Videofilme) um im Anschluss in Gruppenarbeit Unterrichtseinheiten zu entwickeln, die anschließend in ausgewählten multinationalen Klassen erprobt und reflektiert werden. Im Seminar wird mit dem Europäischen Referenzrahmen (Europäisches Portfolio der Sprachen) gearbeitet. Didaktik I und II können auch unabhängig voneinander gewählt werden. 1-433 Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs III:Bilingualismus (SBS III/Sem Ib-DaF/DaZ) Blockveranstaltungen Mo. 3.5., 16-18 Phil 259, Sa. 11.09/18.09 jeweils 10-18 Phil 708 Jutta Fienemann Das Seminar befasst sich mit der Entwicklung komplexer Sprachfähigkeiten bei Kindern, die unter den spezifischen Bedingungen der Migration bilingual aufwachsen. Unter dem Begriff 'komplexe Sprachfähigkeiten' wird die Verfügung über diejenigen sprachlichen Mittel verstanden, die speziell zum Handeln in komplexen Diskurszusammenhängen befähigen, die also etwa bei der sprachlichen Darstellung absenter Sachverhalte, beim Erzählen, Berichten, Erklären, Erläutern sowie auch in anderen institutionsspezifischen Kommunikationsformen zum Einsatz kommen. Die Diskussion geht von folgenden Grundannahmen aus: (1) Komplexe Sprachfähigkeiten sind ein Teilbereich des natürlichen Spracherwerbs, der sich über die frühe Kindheit hinaus bis ins Jugendlichenalter hinein fortsetzt. (2) Sprachfähigkeiten werden in denjenigen Handlungszusammenhängen erworben und entwickelt, in denen siekommunikativ erforderlich sind und verwendet werden. (3) Als eine Besonderheit von migrationsbedingtem Bilingualismus ist damit zu rechnen, dass nicht beide Sprachen mit allen Funktionsbereichen gesellschaftlich und institutionell gleichermaßen repräsentiert sind und dass dieses Auswirkungen auf den Erwerb komplexer Sprachfähigkeiten bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen haben kann. Ziel des Seminars ist somit eine Sensibilisierung für solche grammatischen Strukturen, deren Erwerb je nach gesellschaftlicher Präsenz und institutioneller Förderung der beteiligten Sprachen unterschiedlich verlaufen kann. Die Arbeitsformen umfassen dabei Diskussionen von Arbeiten zu unterschiedlichen Bereichen der Konnektivität und zu relevanten Diskursarten sowie gemeinsame Analysen transkribierter mehrsprachiger Daten mit einem Hauptaugenmerk auf den betroffenen grammatischen Strukturen. Leküre und Lektüretipps werden zu Beginn des Seminars bereitgestellt und während der Veranstaltung laufend ergänzt. Als Leistungsnachweise werden eine regelmäßige aktive Teilnahme, regelmäßige vor- und nachbereitende Lektüre mit laufenden Arbeitsaufgaben, wie Protokolle, Kurzreferate u.ä., für die Anerkennung als Ib-Seminarschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit zu einem gewählten Schwerpunkt erwartet. 81-434 PSK III: Was soll das Theater? TuSch: Theater und Schule Szenisches Lernen in Theorie und Praxis Von Eindrücken von etwas zum Ausdrücken von etwas Vorbesprechung, Termine: Fr. 16.04. 18-20 Phil 1350 1. Kompaktseminar Fr. 14.05. 16-20 Phil 1350 2. Kompaktseminar Fr. 11.06. 16-20 Phil 570 Auswertung Fr. 02.07. 18-20 Phil 1350 Doris Krohn Mit fremden Augen aufs eigene Leben und mit eigenen Augen aufs fremde Leben schauen: das ermöglicht das Theaterspiel. Auf der Suche nach zeitgemäßen Zugängen für Kinder und Jugendliche (nicht nur) mit Migrationshintergrund zu Theater und Literatur gehen die Hamburger Behörde für Schule und Berufsbildung und die Körber-Stiftung seit 2002 neue Wege. Im Projekt TuSch (Theater und Schule) führen sie Hamburger Theater und Schulen in zweijährige Partnerschaften zusammen. Über den direkten Kontakt und lebendigen Austausch zwischen Theater und Schule lernen die Kinder und Jugendlichen alle Facetten der realen Theaterwelt kennen. Die Lehrveranstaltung will durch Hospitationen von Proben, Besuch von Aufführungen und Interviews mit Lehrern, Theaterleuten und SchülerInnen einen Einblick in die konkrete Zusammenarbeit ermöglichen und Aufschluss über die Wirkung dieser Theater und Schule-Kooperation geben. (Kontakte: Ernst Deutsch Theater, Gymnasium Bornbrook, Wirtschaftsgymnasium Gropiusring, Emilie Wüstenfeld Gymnasium, Fachschule für Sozialpädagogik) Die Kompakttermine (14.5. und 11.6.) bieten im ersten Teil eine praktische Einführung in die Arbeit mit theatralen Mitteln und dienen im zweiten Teil dem Austausch und der Auswertung der Hospitationen und Gespräche. Ein zweiter inhaltlicher Schwerpunkt der Lehrveranstaltung wird ein Einblick in szenisches Lernen als unterrichtsgestaltendes Prinzip sein, mit dem die Spielfreude der Kinder aufgenommen wird und bei dem sie nicht nur denkend, sondern handelnd und gestaltend lernen. (Volker Hollo, Emilie Wüstenfeld Gymnasium) Angedacht ist außerdem ein kleines Performance-Projekt gemeinsam mit Christel Petry und den SchülerInnen des Bornbrook Gymnasiums. plus Schul- und Theaterbesuche mit Hospitationen und Gesprächen mit LehrerInnen und Theaterleuten im Rahmen des TuSch-Projektes und anderen Aktivitäten. Erste Termine werden noch vor Semesterbeginn bekanntgegeben. *Räume s. Aushang/STiNE 81-435 Strukturkurs Türkisch 2st. Mi. 18-20, ESA O Raum 209 Beginn: 07.04.2010 Maren Fittschen Im Laufe eines Semesters werden die grundlegenden Grammatikstrukturen des Türkischen vorgestellt. Neben der Vermittlung der morphologischen und syntaktischen Kategorien bzw. der kennzeichnenden typologischen Merkmale des Türkischen hat die Veranstaltung deren Kontrastierung mit den funktional vergleichbaren Kategorien des Deutschen zum Ziel. Parallel dazu werden kurze Dialoge und Texte behandelt, die den Studierenden das Türkische als kommunikative Sprache nahe bringen sollen. Der Kurs wurde für Studierende der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache eingerichtet; andere Interessierte, insbesondere Studierende der Erziehungswissenschaft, sind willkommen. Der Kurs kann im Wahlbereich mit 2 LP angerechnet werden. 81-436 Strukturkurs Russisch 2st. Mi 16-18 Phil 1013 Beginn: 07.04.2010 Doris Marszk Kommentar s. Aushang/STiNE ----- Polnisch - Aufbaukurs II [SLA-A8/A9/A11/A12/W/SLA-M2] 2st. Di 12-14 Phil 1101 ab 06.04.2010 Wjotek Klemm Kommentar s. STiNE |
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| FÜR Kommentare für die Veranstaltungen 69.003-69.013 s. STiNE Für HörerInnen aller Durchgänge 69.003 Interkulturelle Probleme I: Integrationspolitik in Hamburg Diplom: H1, H14, H16 2st. Di 16-18, Alsterterrasse 1, Raum 527 TN: 30 Beginn: 06.04.2010 Ursula Neumann Nicht mehr "Ausländerpolitik", sondern die Gestaltung einer "Integrationspolitik" steht seit 2000 auf der Tagesordnung der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Der "Nationale Integrationsplan" der Bundesregierung (2007) sowie das bundesweite "Integrationsprogramm" des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (2008) definieren Ziele und Maßnahmen, die einer Politik dienen sollen, die die Chancen der Beteiligung von Migranten verbessert und den Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt. Bildung spielt darin zwar eine zentrale Rolle, die übrigen Politikfelder stellen jedoch Rahmenbedingungen dar, die für die pädagogische Arbeit von großer Relevanz sind. Das Seminar thematisiert diese Zusammenhänge. Lernziel: Erwerb von Wissen über die gesetzlichen Grundlagen und politischen Ziele; Kenntnis der Datenlage zu Integrationsmerkmalen; Fähigkeit zur theoretischen Auseinandersetzung mit dem Begriff "Integration"; Fähigkeit zur kritischen Analyse des öffentlichen Diskurs' über Integration. Vorgehen: In Gruppen werden einzelne Politikfelder bearbeitet. Jede Gruppe leistet folgendes: - Recherche der empirischen Datenlage; - Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen; - Erkundung einer praktischen Umsetzung (Schule, Jugendhaus, Flüchtlingseinrichtung, Integrationszentrum, Medien, Integrationsbeirat, Religionsgemeinschaft, Partei...) Literatur: http://www.bamf.de/template/zuwanderungsrat/gutachten/gutachten_2004_gesamt_000_480.pdf Handlungskonzept zur Integration von Zuwanderern", verabschiedet vom Hamburger Senat im Dezember 2006 Die Bundesregierung (2008): Nationaler Integrationsplan. Erster Fortschrittsbericht. Berlin Die Bundesregierung (2007): Der Nationale Integrationsplan. Neue Wege - Neue Chancen. Berlin Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Seminarleistung: Aktive Mitarbeit in einer Gruppe, Vortrag im Seminar (Gruppenleistung). Leistungsnachweis: zusätzlich Ausarbeitung als Hausarbeit (individuell). 69.005 Interkulturelle Probleme II: Das Zuwanderungsgesetz Diplom H1 2st. Di 16-18 Raum s. STiNE Beginn: 06.04.2010 Rainer Albrecht Keine Angst vor Paragraphen: Die Veranstaltung soll in Grundlagen und Systematik des Zuwanderunsgesetzes, insbesondere des Aufenthaltsgesetzes einführen. Dies schließt Grundzüge des Asylrechts ein. Fragen nach humanitären Bleibemöglichkeiten sollen ebenso beantwortet, wie übermäßige Hoffnungen darauf zerstreut werden. Gegenstand ist auch eine Übersicht zum Staatsangehörigkeitsrecht (doppelte Staatsangehörigkeit, Geburtserwerb, Optionspflicht). Die Materie ist komplex, aber von elementarer Bedeutung für die Lebenssituation von Migrantinnen und Migranten; damit auch für Menschen, die - besonders im schulischen Bereich - in der Integrationsarbeit stehen. Lernziel: Die zu vermittelnden Grundkenntnisse sollen zunächst Verständnis für eine bestimmende Ursache für das Leben von Migrantinnen und Migranten einwerben. Ferner sollen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die spezifischen aufenthaltsrechtlichen Probleme ausländischer Schülerinnen und Schüler sensibilisieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Literatur: Es wird empfohlen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die einschlägigen Gesetzestexte zur Hand haben (z. B. Storr/ Albrecht Textsammlung zum Zuwanderungsrecht, 3. Aufl. Boorberg) oder je nach Themenblock die Einzelgesetze über www.gesetze-im-internet.de (kostenfrei) Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Scheinerwerb durch Referat oder Hausarbeit möglich. 69.008 Interkulturelle Probleme III: Interkulturelle Erziehung als Querschnittsthema der Grundschule: Bildungspläne und Praxis Diplom H7 Blockseminar Vorbesprechung 23.4.,16-18, VMP 8, Raum 06 1. Block: 7.5. 14-20, 8.5. 9-16, VMP 8, Raum 213 2. Block 28.5 14-20, 29.5. 9-16, VMP 8, Raum 213 TN: 30 Evelin Lubig-Fohsel In einer interkulturellen Schule erwerben Schülerinnen und Schüler Schlüsselqualifikationen, die ihnen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten hin zu einer mehrsprachigen und differenziert kulturellen Zukunft in einer globalisierten Gesellschaft eröffnen. In diesem Verständnis kann Interkulturelle Erziehung nicht auf die Vermittlung in einem Fach beschränkt bleiben, sondern durchzieht als Querschnittaufgabe die Arbeit an der Grundschule. Thematische Schwerpunkte sind: - Konzepte und Ansätze Interkultureller Erziehung - Materialien der Lehrmittelverlage und ausgewählte Grundschullehrpläne - Modelle und Projekte interkultureller Schulentwicklung - Beispiele aus der Unterrichtspraxis Lernziel: Ziele des Seminars sind : - die Auseinandersetzung mit Modellen, Konzepten, Projekten und Ansätzen interkultureller Pädagogik, - die Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für interkulturelle Prozesse, - der Erwerb interkultureller Handlungskompetenz. Vorgehen: - Analyse von Lehrplänen und Veröffentlichungen der Lehrmittelverlage (Vortrag, Gruppenarbeit) - Auseinandersetzung mit Modellen, Konzepten, Projekten und Ansätzen interkultureller Pädagogik (interaktive Methoden, Lernen an Stationen, Expertenrunde) Literatur: Literatur: Gogolin, Ingrid/Krüger-Potratz, Marianne (2006): Einführung in die Interkulturelle Pädagogik. Opladen u. Farmington Hills, (Budrich Verlag) - Einführungstexte Erziehungswissenschaft Bd.9 Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Scheinbedingungen: Referat oder Hausarbeit (z.B. Analyse didaktischer Ansätze und von Unterrichtsmaterialien, 10-12 Seiten) 69.009 Erziehungsvorstellungen in muslimischen Familien Diplom H9, H14, Beginn/Zeit/Raum s. STiNE TN: 30 Hayrettin Aydin 69.010 Durchgängige Sprachbildung Diplom H17, H14, 18 2st. Di 16-18 Raum s. STiNE TN: 30 Ute Michel Im Zentrum des Seminars steht ein für Deutschland neuer Sprachbildungsansatz - "Durchgängige Sprachbildung" -, der Vorbilder vor allem in England, Kanada und Australien hat. In diesen Ländern wurden Ansätze einer fächerübergreifenden Sprachbildung entwickelt, die die Beiträge jedes Unterrichtsfaches zum Ausbau der bildungsrelevanten sprachlichen Fähigkeiten von Schülerinnen und Schülern definiert und in praktische Unterrichtskonzepte übersetzt. Solche Anregungen wurden in einem Modellprogramm zur Förderung von Kindern und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (FörMig) aufgegriffen, das in zehn Bundesländern durchgeführt wurde (siehe www.blk-foermig.uni-hamburg.de). Das Seminar beruht auf den Erfahrungen, die hier mit innovativen Ansätzen der Sprachbildung gewonnen wurden. Dabei erfolgt eine Konzentration auf die Bildungsphase des Übergangs von der Grundschule in die Sekundarstufe. In dieser Phase besteht ein besonderer Förderbedarf in sprachlicher Hinsicht - ein Bedarf, der von deutschen Schulen bislang nicht gut genug erfüllt wird, um Kindern mit Migrationshintergrund gute Erfolgsaussichten im deutschen Bildungssystem zu geben. Lernziel: Ziel des Seminars ist es, die Studierenden mit Theorie und Konzepten zum Komplex der Bildungssprache vertraut zu machen und Gelegenheit zur Anwendung auf Unterricht (in Form der Analyse von videographierten Unterrichtsbeispielen) zu geben. Ferner üben die Studierenden sich selbst in der Produktion bildungssprachlicher Texte. Vorgehen: Das Seminar wird gemeinsam mit dem Seminar 41-61.011 FörMig-Online (Ingrid Gogolin) als E-Learning-Seminar angeboten. Beide Lehrveranstaltungen gehören zur Entwicklung eines innovativen Studienmoduls, das in der Form von blended learning im Themenfeld Interkulturelle Bildung/ Deutsch als Zweitsprache aufgebaut wird. Das Seminar findet wird weitgehend online statt. Grundlage ist eine vorbereitete Lernplattform im Programm EduCommsy. Hier befinden sich übliche Informationen (Texte, Quellen), aber darüber hinaus auch Videos: Interviews mit Expertinnen und Experten für das Thema; Ausschnitte aus dem Unterricht in FÖRMIG Schulen; Interviews mit Lehrkräften und Schülern. Mit den Informationen der unterschiedlichen Art werden Aufgaben verbunden, die die Seminarteilnehmer(innen) bearbeiten und virtuell (also online) - teilweise in Gruppen - diskutieren. Das Seminar wird von einer Tutorin unterstützt. Für die Bearbeitung der Online-Einheiten werden nur asynchrone Methoden eingesetzt, so dass die Zeit für die Bearbeitung in einem gewissen Rahmen frei wählbar ist. In einer Präsenzsitzung am *6. April 2010 von 16 bis 18 Uhr (Alsterterrasse 1, Raum 527)* wird in das Online-Seminar inhaltlich und methodisch eingeführt. Sodann werden wöchentlich oder 14tägig Material und Aufgaben auf der online-Plattform bereitgestellt, für die jeweils ein Bearbeitungszeitraum festgelegt ist. Der Arbeitsaufwand beträgt ca. 6 -8 Stunden wöchentlich (Gesamtbearbeitungszeit inklusive Leistungsnachweise ca. 90-120 Stunden). Eine *zweite Präsenzsitzung am 18.5.2010* dient dem weiteren persönlichen Kennenlernen und dem Austausch über Erfahrungen. Bei Bedarf wird am 13.7.2010 eine abschließende Präsenzsitzung durchgeführt. Der Austausch über die wöchentlich bzw. 14tägig erledigten Arbeiten zwischen Seminarleiterinnen, Tutorin und Studierenden findet ansonsten über die Lernplattform CommSy statt. Literatur: wird auf der Plattform EduCommSy bereitgestellt. Zusätzliche Hinweise zu Prüfungen: Die Prüfung im Seminar erfolgt durch die semesterbegleitenden Übungen sowie das semesterbegleitende Erstellen eines Online-Portfolios. 69.011 Transnationale Bildungsverläufe zwischen Afrika und Europa - Fallstudien zu afrikanischen Migrantenjugendlichen: Heike Niedrig Diplom: H1, H16, 20 2st. Mo 12-14, Beginn: 12.04.2010, Raum: s. STiNE TN: 30: 69.012 Schreiben in der Zweitsprache Diplom: H7, H14, 18 2st. Di 16-18, Alsterterrasse 1, Raum s. STiNE TN: 30 Jule Böhmer 69.013 Einführung in die Sprachdiagnostik Diplom H13, H14, 19 2st. Do 16-18, Alsterterrasse 1, Raum 541 TN 30 Nina Bremm 69.014 Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in Europa. Situationsanalyse, Rechtslage und Konzepte 19./20.06.2010 weitere Informationen s. StiNE Fanny Dethloff/Anke Wagener Die Zahlen der unbegleiteten Minderjährigen auf der Flucht steigen wieder. In den Ländern der EU gibt es verschiedene Aufnahmesysteme. Diese Modelle gilt es kennenzulernen. Denn die Rückschiebungen nach Dublin II untergraben Hilfssysteme und damit den Flüchtlingsschutz gerade für Kinder und Jugendliche. Inhalt des Seminars: Kennenlernen der Praxis und Vorstellung der verschiedenen Akteure sowie Erarbeitung von Möglichkeiten der Hilfe unter Einbeziehung der Rechtsgrundlagen wie pädagogischer, psychologischer und sozialer Aspekte. |
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| Impressum | Letzte Änderung: 30. März 2010 |