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Kommentiertes Vorlesungsverzeichnis
ZUSATZAUSBILDUNG Sommer-Semester 2009
SPRECHSTUNDEN/Studienberatung: Prof. Dr. Kristin Bührig ab Prof. Dr. Ursula Neumann - montags 1214 Uhr, Alterterrasse 1, Zi. 527 neumann@erzwiss.uni-hamburg.de Geschäftszimmer der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache (am Institut für Germanistik I) Dagmar Eggers-Köper Öffnungszeiten Adresse: Institut für Germanistik I - Zusatzausbildung - Von-Melle-Park 6 20146 Hamburg Raum: Phil 306 Telefon: 040/42838 - 2717 Mail: fs8a006@uni-hamburg.de Eröffnungsveranstaltung: Montag, den 6. April 2009 findet von 1416 Uhr im Seminarraum Phil 1101 (Phil-Turm, Von-Melle-Park 6) eine Semestereröffnungsveranstaltung statt. Für die Studienanfängerinnen und -anfänger der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache ist die Teilnahme obligatorisch. Bitte teilen Sie der Geschäftsstelle unbedingt mit, wenn Sie an der Veranstaltung nicht teilnehmen können. Die nächsten Meldungen für IPM sind Dienstag, 21. April 2009 von 9.00 bis 15.00 Uhr und Donnerstag, 23. April 2009 von 9.00 bis 15.00 im Lehrerprüfungsamt, Zimmer 1.107, Mümmelmannsberg 75, 22115 Hamburg Hinweis für Studierende des Zusatzstudiums mit Interesse am Polnischen: Vom Slawischen Seminar wird die Teilnahme an einem Polnisch-Sprachkurs angeboten. Der Kurs findet unabhängig von der Anzahl der Zusatzstudierenden statt, da er auch von Polonistik-Student(inn)en und Studierenden anderer Fachbereiche belegt wird. Es ist möglich, in zwei Semestern mit jeweils 6 SWS (Polnisch I im Wintersemester und Polnisch II im Sommersemester) Polnisch zu studieren. Damit wären die für das Zusatzstudium vorgeschriebenen 12 SWS der neu zu erlernenden Sprache erfüllt. Zusatzstudierende können demnach bei Studienbeginn im Sommer während des 2. und 3. Semesters, bei Studienbeginn im Winter während des 1. und 2. Semesters Polnisch lernen. Interessierte haben danach die Möglichkeit, an Polnisch III (Wintersemester) und Polnisch IV (Sommersemester) teilzunehmen. Hinweis Türkisch I: Die Turkologie bietet Türkisch I im Wintersemester und Türkisch II im Sommersemester mit jeweils 6 SWS an. Mit dem Besuch beider Lehrveranstaltungen haben die Studierenden der Zusatzausbildung damit die vorgeschriebenen 12 SWS in der Fremdsprache absolviert. Im Sommersemester 2009 wird also nur Türkisch II angeboten. Informationen zum Runterladen (pdf-Dateien): - KVV Zusatzausbildung, Stand: 05.03.2009 - Broschüre Zusatzausbildung SoSe 09 - Laufzettel - Arbeiten zur Mehrsprachigkeit |
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| L E H R V E R A N S T A L T U N G E N 1 . 69.001 Werner Kopp Praxisorientierte Einführung in die Interkulturelle Bildung Diplom: H1 4st. Do. 16-20 Erzw. 05 TN: 30 Praxisbezogene Einführung in die Interkulturelle Bildung Die Veranstaltung richtet sich an Studierende aller Studienrichtungen, die sich im Hauptstudium befinden. Für Studierende, die mit der Zusatzausbildung beginnen, ist sie Pflichtveranstaltung. Im Vordergrund des Seminars steht die Erkundung pädagogischer Einrichtungen und anderer Institutionen in Hamburg, die sich in ihrer Praxis mit Fragen von Migration und Integration bzw. den Herausforderungen durch soziale, kulturelle und sprachliche Heterogenität beschäftigen. Vorbereitend und ergänzend dazu werden theoretische Fragen, die im Zusammenhang mit Migration und Integration stehen, diskutiert werden: u.a. zu rechtlichen und politischen Fragen des Lebens in einer Einwanderungsgesellschaft, z.B. anhand von Ausländerpolitik, Zuwanderungs-, Asyl- und Staatsangehörigkeitsrecht. Darüber hinaus wird ein Überblick über den Stand der Diskussionen zu interkultureller Erziehung, Mehrsprachigkeit, Deutsch als Zweitsprache und herkunftssprachlichem Unterricht gegeben werden. - Voraussetzungen für den Scheinerwerb sind die regelmäßige Teilnahme und die schriftliche Dokumentation einer selbständig durchgeführten Hospitation. 69.002 Erol Yildiz Einführung in die Interkulturelle Bildung/Seminar Diplom H1 2st. Vorgespräch: 18.04.2009, 12-16 Erzw. 08 Block: 20./21.07.09, 9-20 Erzw. 06 TN: 30 In der schulischen Praxis genauso wie in unterschiedlichen, auch international vergleichenden Untersuchungen wird deutlich erkennbar, dass das gegenwärtige Bildungssystem die veränderten Lebenswirklichkeiten der Kinder verfehlt. Es fehlt offenbar eine lebendige Korrespondenz zwischen Bildungssystem einerseits und der konkreten Alltagswelt andererseits. Das wird besonders deutlich im Hinblick auf Kinder mit Migrationshintergrund. Während im Kontext der Migrationsprozesse ganz neue Lebenswirklichkeiten entstehen, die Sprachvielfalt steigt und bereits neue Hybridsprachen entstehen, ist die deutsche Schule immer noch monolingual, monokulturell, homogenisierend ausgerichtet und immer deutlicher mittelschichtorientiert. Notwendig erscheint eine Neuausrichtung schulischer Bildungsprozesse. Die Schulen sind nun an einem Punkt angelangt, an dem die Probleme nicht mehr so einfach ignoriert werden können. Gerade dieser Zusammenhang soll in diesem Seminar diskutiert werden. Im ersten Teil werden verschiedene Theorien diskutiert, die sich mit interkulturellen Bildungsprozessen befassen. Im zweiten Teil sollen dazu empirische Studien erstellt werden. SCHEINERWERB: Übernahme eines Referates, eingeleitet durch ein Thesenpapier und abgerundet durch eine Hausarbeit. Literatur: Inci Dirim/Paul Mecheril (2009) (Hg.): Migration und Bildung. Münster. Erol Yildiz/Birgit Mattausch (2008) (Hg.): Urban Recycling. Migration als Großstadt-Ressource. Basel. u.a. Ingrid Gogolin/Marianne Krüger-Potratz (2006): Einführung in die Interkulturelle Bildung Paul Mecheril (2004): Migrationspädagogik. Weinheim/Basel (Beltz) 81-414 Dagmar Knorr Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs I: Grammatik des Deutschen als Fremdsprache [DSL-W] (SBS I/Sem Ib) 2st. Mo. 18-20 Phil 256/58 Beginn: 06.04.09 Ich habe fertig - Giovanni Trapattoni machte dieser Ausspruch unsterblich; gleichzeitig zeigt er, wie die Grammatik der Muttersprache auf die Sprachproduktion des Deutschen einwirkt. Um Schüler mit einer anderen Muttersprache als Deutsch im Unterricht geeignet fördern zu können, ist es notwendig, grammatikalische Strukturen des Deutschen erfassen, beschreiben und vermitteln zu können. Hilfreich sind dazu Kenntnisse über typische Problembereiche der deutschen Sprache, die kontrastiv, d.h. unter Einbeziehung grammatikalischer Strukturen anderer Sprachen, dargestellt werden können. Im Seminar wird daher zunächst in grundlegende grammatikalische Bereiche wie die komplexe Wortstellung und Präpositionen eingeführt, wie sie im schulgrammatischen Kontext verwendet werden. Der Schwerpunkt wird dann auf der Betrachtung von Satzverknüpfungen sowie Deixis und Anapher liegen. Hierfür werden Konzepte aus der Textgrammatik von Harald Weinrich und der funktionalen Pragmatik von Konrad Ehlich herangezogen. An Beispielen sollen einzelne Phänomene analysiert werden. Ziel des Seminars ist, grammatikalische Kenntnisse einsetzen zu können, um sprachliche Probleme bei Schülern identifizieren und Hilfestellungen zur Verbesserung der sprachlichen Kompetenz geben zu können. Literatur: Ehlich, Konrad (2007): Teil A: Funktionale Pragmatik. In: Ehlich, Konrad: Pragmatik und Sprachtheorie. [Sprache und sprachliches Handeln; 1], Berlin: de Gruyter Ehlich, Konrad (2007): Teil D: Deiktische Prozeduren. In: Ehlich, Konrad: Prozeduren des sprachlichen Handelns. [Sprache und sprachliches Handeln; 2], Berlin: de Gruyter Weinrich, Harald (20032): Textgrammatik der Deutschen Sprache. Hildesheim u.a.: Olms 81-415 Jutta Fienemann Probleme sprachlicher Kommunikation: Analysen von Gesprächen (PSK I/Sem Ib): PSK I Kompakttermine: Mo. 11.05., 16-18, Phil 708 Sa. 20.06., Sa. 12.09. u. Sa. 26.09. jeweils 10-16, Phil 708 Im Seminar werden wir uns zunächst mit den Grundlagen einer sprachlichen Handlungstheorie beschäftigen. Mit Hilfe der erarbeiteten Kategorien werden wir unterschiedliche Gespräche analysieren, z. B. Unterrichtskommunikation oder Gespräche mit Freunden. Im Mittelpunkt stehen dabei die von den Studierenden selbst aufgenommenen und transkribierten Gespräche. Scheinvoraussetzung ist die Bereitschaft, eine Sprachaufnahme zu machen, sie auszugsweise zu transkribieren, zu analysieren und sie im Plenum zu präsentieren. Zusätzlich muss ein Referat gehalten werden. Studierende, die einen 1b-Schein erwerben möchten, müssen außerdem eine Hausarbeit schreiben, die die Sprachaufnahme zur Grundlage hat. |
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| 2 . 69.004 Ulla Jones Didaktik I (Deutsch als Zweitsprache) 4st. Do. 16.00-20.00 Erzw. 212 TN: 30 Das Seminar richtet sich sowohl an Studierende im Lehramt als auch an Studierende im "Zusatzstudium von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache"und ist über zwei Semester konzipiert. In diesem Semester werden grundlegende Bereiche einer Didaktik des Deutschen als Zweitsprache vorgestellt. Einen besonderen Schwerpunkt bilden die beiden kommunikativen Kompetenzen "Leseverstehen" und "Schreiben". (In Didaktik II folgen dann "Hören" und "Sprechen") Übungsformen für Strategien des voraussagenden Lesens werden vorgestellt und als Selbsterfahrung erprobt. Nach einem kurzen Einblick in neuere Ergebnisse der Schreibforschung werden für den Lernbereich "Schreiben"verschiedene Übungsformen vorgestellt. Außerdem werden im Seminar die neuesten DaZ und DaF- Lehrwerke vorgestellt und im Unterricht erprobt. Vorgehen: Als Leistungsnachweise werden Referate erstellt, sowie konkrete Unterrichtseinheiten geplant, erprobt und reflektiert. 81-423 Michaela Kuchenreuther Probleme sprachlicher Kommunikation II (PSK II/Sem Ib) Lernen in der zweiten Sprache/Blockseminar I. Block: Mo. 06.04./20.04./27.04. 16-18 Phil 708 II. Block: Sa. 09.05./13.06. u. 27.06. 10-16 Phil 256/58 Beginn: 06.04.09 Oft wird bei Kindern und Jugendlichen mit dem Deutschen als Zweitsprache davon ausgegangen, dass sich die schulischen Schwierigkeiten vor allem auf das Fach Deutsch konzentrieren. Besonders wenn Schüler(innen) in der Lage sind, sich in der Alltagskommunikation problemlos zu verständigen, wird übersehen, dass die institutionelle Kommunikation der Schule, die in erster Linie der Wissensvermittlung dient, eine besondere Herausforderung darstellt. Lerner(innen) mit Deutsch als Zweitsprache haben besonders auch in den Sachfächern, in denen Deutsch die verbindliche Unterrichtssprache ist, welche nicht weiter reflektiert oder erklärt wird, große Probleme. In diesem Seminar werden zum einen die diversen Merkmale der fachlichen und vorfachlichen Kommunikation bestimmt und zum anderen werden die Prozesse des Textverstehens analysiert. Anhand dieser Grundlagen werden dann versteckte Sprachschwierigkeiten für Schüler und Schülerinnen (insbesondere mit Deutsch als Zweitsprache) erarbeitet und Rückschlüsse für den Deutschunterricht und den sprachsensiblen Fachunterricht gezogen. Scheinbedingungen: a) Zusatzausbildung für LehrerInnen: - aktive und regelmäßige Teilnahme an der Seminardiskussion und Übungen - Vorbereitung eines Themas durch Erarbeitung und Beantwortung bestimmter Problemfragen zu einem Text und deren Darstellung in einem Handout b) Seminar Ib: - aktive und regelmäßige Teilnahme an der Seminardiskussion und Übungen - evtl. Vorbereitung eines Themas durch Erarbeitung und Beantwortung bestimmter Problemfragen zu einem Text und deren Darstellung in einem Handout - Erstellung einer Hausarbeit Literaturhinweise werden zu Seminarbeginn verteilt. 81-424 Susanne Scheiter Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs II: Theorien des Spracherwerbs im Vergleich Sa. 18.04.09/25.04/09.05/ Die Komplexibilität des Faktorenbündels Spracherwerb spiegelt sich in der großen Zahl von Theorien wider, die dazu vorliegen. Aus den verschiedenen Ansätzen ergeben sich teilweise sehr unterschiedliche Auffassungen einer vorteilhaften Unterrichtsgestaltung. So geht z.B. die Monitor-Theorie (Krashen) davon aus, dass die explizite Grammatikvermittlung von geringem Nutzen für den Fremd- und Zweitspracherwerb ist, während die Aufmerksamkeits-Hypothese (Schmidt) das genaue Gegenteil behauptet: Die Kenntnis grammatischer Regeln könne den Spracherwerb fördern, indem sie den/die Lerner/in für wichtige Aspekte der Zielsprache sensibilisiere. Im Seminar wollen wir diesen Widersprüchen auf den Grund gehen, indem wir die relevante Forschungsliteratur lesen und diskutieren. Das Ziel wird dabei sein, die verschiedenen Ansätze nicht nur auf ihre Plausibilität, sondern auch auf ihre praktische Anwendbarkeit zu prüfen. 69.006 Ursula Neumann Integriertes Schulpraktikum im Zusatzstudium 2st. Vorgespräch: Montag 06.04.09 14-16 Phil 1101, weitere Termine n.V. TN: 30 Das Praktikum wird für Studierende der Zusatzausbildung angeboten und nach individuellen Verabredungen gestaltet. Hauptgegenstand des Praktikums sind Ansätze der Interkulturellen Bildung. - Tevfik Turan Türkisch II (Vorl.Nr. 57-251) 6st. Di u. Do. 14-16, Raum 122, AAI u. Mi. 18-20, Raum 121, AAI Kommentar lag bei Redaktionsschlus nicht vor. - Wojtek Klemm Polnisch - Einführungskurs III (s. LV-Nr: 53-937) Einführung in die polnische Sprache [SLA-E10, SLA-E18, SLA-W] Slavische und polnische Kulturkunde (Nichtmuttersprachler im Polnischen) 4st. Voraussetzung: Abschluss der Einführungskuse I und II. Ausspracheübungen, linguistisch fundierte Sprachkommentare (Paradigmen und Satzstrukturen), grammatische Übungen, Standarddialoge unter Berücksichtigung des Lehrbuchs: B. Bartnicka, W. Jekiel, M. Jurkowski, K. Marten, D. Wasiliewska, K. Wroclawski Wir lernen Polnisch, B. 1-2, Wiedza Powszechna, Warszawa 1996. Lektionen 26-40, Abfassen kurzer Aufsätze. Regelmäßige Lektüre authentischer Texte. |
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| 3 . 69.007 Marita Müller-Krätzschmar u. Michael Dreke Didaktik II (Deutsch als Zweitsprache) 4st. Do. 16-20 Erzw. 06 TN: 30 Das Seminar Didaktik II (Deutsch als Zweitsprache) ist ein Pflichtseminar für die Studierenden des Zusatzstudiums "Deutsch als Zweitsprache" und ein vertiefendes Angebot für Studierende des Unterrichtsfaches Deutsch. Im Zentrum dieses Seminars steht der Unterricht für zweisprachig aufwachsende Schülerinnen und Schüler mit Migrations-hintergrund. Dabei handelt es sich zum einen um den Fachunterricht Deutsch als Zweitsprache, wie er in Vorbereitungsmaßnahmen oder in der Sprachförderung stattfindet, zum anderen um den schulischen Regelunterricht, in dem Deutsch als Zweitsprache in allen Fächern als Unterrichtsprinzip berücksichtigt wird. Der Schwerpunkt des Seminars liegt zunächst auf der Erarbeitung übergreifender Themen wie Methoden für individualisierte Lern - und Übungsformen, Grammatikvermittlung und Fehler - und Fehlerkorrektur. Diese Aspekte werden dann auf der theoretischen Grundlage der Lernbereiche Hören, Sprechen, Lesen und Schreiben unterrichtspraktisch umgesetzt. In Arbeitsgruppen werden Unterrichtsentwürfe für eine Unterrichtsstunde geplant und in ausgesuchten Klassen erprobt. Die Auswertung des Unterrichtsversuchs wird an die Seminargruppe zurückgemeldet. Vorbereitende Literatur: Rösch, Heidi (Hrsg.): Deutsch als Zweitsprache. Sprachförderung in der Sekundarstufe 1, Grundlagen - Übungsideen - Kopiervorlagen. Hannover 2005 Rösch, Heidi: Deutsch als Zweitsprache. Sprachförderung - Grundlagen-Übungsideen - Kopiervorlagen. Hannover 2003 Für den Schweinerwerb wird eine regelmäßige Teilnahme und die Erarbeitung, Vorstellung, Durchführung und Auswertung eines Unterrichtsentwurfes zu einer im Seminar erarbeiteten didaktischen Problemstellung erwartet. 81-433 Jutta Fienemann Strukturelle Bedingungen des Sprachgebrauchs III:Bilingualismus (SBS III/Sem Ib-DaF/DaZ) Kompakttermine: Mo. 04.05., 16-18, Phil 708 Sa. 13.06., Sa. 05.09. u. Sa. 19.09. jeweils 10-16, Phil 708 Das Seminar befasst sich mit der Entwicklung komplexer Sprachfähigkeiten bei Kindern, die unter den spezifischen Bedingungen der Migration bilingual aufwachsen. Unter dem Begriff 'komplexe Sprachfähigkeiten' wird die Verfügung über diejenigen sprachlichen Mittel verstanden, die speziell zum Handeln in komplexen Diskurszusammenhängen befähigen, die also etwa bei der sprachlichen Darstellung absenter Sachverhalte, beim Erzählen, Berichten, Erklären, Erläutern sowie auch in anderen institutionsspezifischen Kommunikationsformen zum Einsatz kommen. Die Diskussion geht von folgenden Grundannahmen aus: (1) Komplexe Sprachfähigkeiten sind ein Teilbereich des natürlichen Spracherwerbs, der sich über die frühe Kindheit hinaus bis ins Jugendlichenalter hinein fortsetzt. (2) Sprachfähigkeiten werden in denjenigen Handlungszusammenhängen erworben und entwickelt, in denen sie kommunikativ erforderlich sind und verwendet werden. (3) Als eine Besonderheit von migrationsbedingtem Bilingualismus ist damit zu rechnen, dass nicht beide Sprachen mit allen Funktionsbereichen gesellschaftlich und institutionell gleichermaßen repräsentiert sind und dass dieses Auswirkungen auf den Erwerb komplexer Sprachfähigkeiten bei mehrsprachigen Kindern und Jugendlichen haben kann. Ziel des Seminars ist somit eine Sensibilisierung für solche grammatischen Strukturen, deren Erwerb je nach gesellschaftlicher Präsenz und institutioneller Förderung der beteiligten Sprachen unterschiedlich verlaufen kann. Die Arbeitsformen umfassen dabei Diskussionen von Arbeiten zu unterschiedlichen Bereichen der Konnektivität und zu relevanten Diskursarten sowie gemeinsame Analysen transkribierter mehrsprachiger Daten mit einem Hauptaugenmerk auf den betroffenen grammatischen Strukturen. Leküre und Lektüretipps werden zu Beginn des Seminars bereitgestellt und während der Veranstaltung laufend ergänzt. Als Leistungsnachweise werden eine regelmäßige aktive Teilnahme, regelmäßige vor- und nachbereitende Lektüre mit laufenden Arbeitsaufgaben, wie Protokolle, Kurzreferate u.ä., für die Anerkennung als Ib-Seminarschein zusätzlich eine schriftliche Hausarbeit zu einem gewählten Schwerpunkt erwartet. 81-434 Doris Krohn PSK III - Mut zu Märchen und Gedichten - oder Goethe und Grimm dürfen, müssen aber nicht (Kinder- und Jugendliteratur) Vorbesprechung, Themeneinstimmung, Selbstversuch: Fr. 17.4.09 16-20 1.Block: Fr 15.5.09 16-20 Phil 271 u. Sa 16.5.09 9-19 Phil 271 2.Block: Fr 3.7.09 16-20 Phil 271 u. Sa 4.7.09 9-19 Phil 1350 Abschluss- und Auswertung (Präsentationen): Fr 18.7.09 16-20 Märchen und Gedichte gibt es überall und sie sind ein Bestandteil der meist oral tradierten Volksliteratur. Sie scheinen ideal für den Einsatz in Schüler-Gruppen mit verschiedenen Herkunftskulturen und Muttersprachen. Dieses Seminar versteht sich als Forum zum Austausch von Erfahrungen und Ideen für einen produktiven und kreativen Einsatz dieser Literaturgattungen im Unterricht und will Anregungen geben, wie mit Mitteln der Dramapädagogik Märchen und Gedichte einfach aber wirkungsvoll in Szene gesetzt werden können. Die 1. Blockveranstaltung wird unterstützt von theater- und literaturerfahrenen KollegInnen aus der Schulpraxis in Hamburg und die 2. Blockveranstaltung wird begleitet von einer Berliner Theaterpädagogin, die mit dem Heilbronner Stadttheater an dortigen Grundschulen das Menschenmärchenprojekt realisiert, in dessen Rahmen unter Einbeziehung von vielsprachigen Eltern, Großeltern und anderen erzählfreudigen Nicht-Schul-Menschen im Frühjahr/Sommer 09 an vielen Grundschulen große Erzählfeste inszeniert werden. |
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| FÜR Diese Veranstaltungen können unabhängig vom Semesterdurchgang besucht werden, es müssen aber insgesamt drei Seminare aus der Veranstaltungsreihe Interkulturelle Probleme besucht werden: Die Kommentare 69.004/69.005/69.010 bitte bei den Erziehungswissenschaftlern /Interkulturelle Bildung erfragen. 81-435 Maren Fittschen Strukturkurs Türkisch 2st. Mi. 18-20,Raum 108 (AAI, ESA 0) Beginn: 08.04.2009 Im Laufe eines Semesters werden die grundlegenden Grammatikstrukturen des Türkischen vorgestellt. Neben der Vermittlung der morphologischen und syntaktischen Kategorien bzw. der kennzeichnenden typologischen Merkmale des Türkischen hat die Veranstaltung deren Kontrastierung mit den funktional vergleichbaren Kategorien des Deutschen zum Ziel. Parallel dazu werden kurze Dialoge und Texte behandelt, die den Studierenden das Türkische als kommunikative Sprache nahe bringen sollen. Der Kurs wurde für Studierende der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache eingerichtet; Interessierte anderer Studiengänge sind willkommen. Der Kurs kann im Wahlbereich mit 3 LP angerechnet werden. 81-436 Katharina Böttger Strukturkurs Russisch 2st. Mi. 16-18, Phil 1013 Beginn: 15.04.2009 Deutschlerner mit russischer Herkunftssprache machen beim Erlernen der deutschen Sprache ganz spezifische Fehler. Dieser Kurs bietet einen Vergleich der russischen und der deutschen Sprache, um typische Fehler russischsprachiger Deutschlerner zu analysieren. In Rede stehen vor allem Transferfehler, d.h. Fehler, die durch den Einfluß der Muttersprache auf die zu erlernende Sprache entstehen. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden diese Transferfehler von anderen, zufälligen Fehlern abgegrenzt und auf ihre Spezifik hin untersucht. Der Kurs besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird sich mit der russischen und deutschen Aussprache sowie mit der lateinischen und kyrillischen Schrift auseinandergesetzt. Der zweite Teil ist den Strukturen der russischen Grammatik gewidmet. Dabei wird insbesondere auf die Punkte, an denen sich die russische von der deutschen Grammatik markant unterscheidet, eingegangen. Zu solche Punkten gehören unter anderem die relativ freie Wortfolge des Russischen, die verbale Kategorie des Aspekts, die Kategorie der Belebtheit, die beiden Kasus Instrumental und Präpositiv sowie die doppelte Verneinung. Im dritten Teil werden unkorrekte Sätze russischsprachiger Deutschlerner auf ihre Ursachen hin analysiert. In der Bibliothek des Germanischen Seminars befindet sich ein Seminarordner, der Auszüge aus dem Buch zu diesem Kurs enthält: Die häufigsten Fehler russischer Deutschlerner. Der Kurs kann im Wahlbereich mit 3 LP angerechnet werden. 69.003 Ursula Neumann Interkulturelle Probleme I: Integrationspolitik in Hamburg Diplom: H1, H14, H16 2st. Di 16-18 Erzw. 212 TN: 30 Nicht mehr "Ausländerpolitik", sondern die Gestaltung einer "Integrationspolitik" steht seit 2000 auf der Tagesordnung der Einwanderungsgesellschaft Deutschland. Der "Nationale Integrationsplan" der Bundesregierung (2007) sowie das bundesweite "Integrationsprogramm" des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (2008) definieren Ziele und Maßnahmen, die einer Politik dienen sollen, die die Chancen der Beteiligung von Migranten verbessert und den Zusammenhalt der Gesellschaft stärkt. Bildung spielt darin zwar eine zentrale Rolle, die übrigen Politikfelder stellen jedoch Rahmenbedingungen dar, die für die pädagogische Arbeit von großer Relevanz sind. Das Seminar thematisiert diese Zusammenhänge. Vorgehen: In Gruppen werden einzelne Politikfelder bearbeitet: - Recherche der empirischen Datenlage; - Zusammenfassung der theoretischen Grundlagen; - Erkundung einer praktischen Umsetzung (Schule, Jugendhaus,Flüchtlingseinrichtung, Integrationszentrum, Medien, Integrationsbeirat, Religionsgemeinschaft, Partei...) Seminarleistung: Aktive Mitarbeit in einer Gruppe, Vortrag im Seminar (Gruppenleistung) Leistungsnachweis: zusätzlich Ausarbeitung als Hausarbeit (individuell) Literatur: Grundlagen: http://www.bamf.de/template/zuwanderungsrat/gutachten/gutachten_2004_gesamt_000_480.pdf Freie und Hansestadt Hamburg, Die Ausländerbeauftragte des Senats (2001): Bericht an den Senat der Freien und Hansestadt Hamburg. Hamburg (mimeo), im Internet: http://www.erzwiss.uni-hamburg.de/Inst02/index02.htm Bommes, Michael und Marianne Krüger-Potratz (2008): Migrationsreport 2008. Frankfurt: Campusverlag 69.005 Fanny Detloff Interkulturelle Probleme II: Unterschiedliche Vorstellungen von Erziehung und Bildung in verschiedenen Migrantengruppen in Hamburg. Wertvorstellungen bei der Erziehung Diplom: H1, H16, H19 Vorgespräch: 28. Mai 2009, 14-16 Erzw. 305 I. Block: 12.6., 14-20 u. 13.6., 9-16 II. Block: 26.6., 14-20, 27.6., 9-16 Erzw. 09 Kommentar s. STiNE 69.008 Evelin Lubig-Fohsel Interkulturelle Probleme III: Interkulturelle Erziehung als Querschnittsthema der Grundschule: Bildungspläne und Praxis Diplom: H7 Vorgespräch: Fr. 17.04.09, 16-18 Erzw. 06 I. Block: 24.04., 14-20, 25.04., 9-16 II. Block: 08.05., 14-20, 09.05., 9-16 Erzw. 209 In einer interkulturellen Schule erwerben Schülerinnen und Schüler Schlüsselqualifikationen, die ihnen Perspektiven und Entwicklungsmöglichkeiten hin zu einer mehrsprachigen und differenziert kulturellen Zukunft in einer globalisierten Gesellschaft eröffnen. In diesem Verständnis kann Interkulturelle Erziehung nicht auf die Vermittlung in einem Fach beschränkt bleiben, sondern durchzieht als Querschnittaufgabe die Arbeit an der Grundschule. Ziel des Seminars ist die Sensibilisierung der Teilnehmer/innen für interkulturelle Prozesse und der Erwerb von Handlungskompetenz. Thematische Schwerpunkte sind: - Konzepte und Ansätze Interkultureller Erziehung - Materialien der Lehrmittelverlage und ausgewählte Grundschullehrpläne - Modelle und Projekte interkultureller Schulentwicklung - Beispiele aus der Unterrichtspraxis Scheinbedingungen: Referat oder Hausarbeit (z.B. Analyse didaktischer Ansätze und von Unterrichtsmaterialien, 10-12 Seiten) Literatur: Gogolin, Ingrid/Krüger-Potratz, Marianne (2006): Einführung in die Interkulturelle Pädagogik. Opladen u. Farmington Hills, (Budrich Verlag) - Einführungstexte Erziehungswissenschaft Bd.9 69.009 Ali Özgür Özdil Erziehungsvorstellungen in muslimischen Familien oder gibt es eine Pädagogik des Koran? Diplom H9, H14, H16 2st. Di. 16-18 Erzw. 08 Beginn: TN: 30 Kommentar s. STiNE 69.010 Ute Michel In allen Fächern Sprache lehren und lernen. Konzepte zur Unterrichtsgestaltung in sprachlich heterogenen Klassen Diplom: H7, H14, H18 2st. Di 16-18 Erzw. 05 TN: 30 Kommentar s. STiNE 69.011 Imke Lange u. Drorit Lengyel Unterstützungs- und Korrekturverhalten beim sprachlichen Lernen im Unterricht Diplom: H7, H18 Das Seminar findet am 14.4./21.4./28.4./5.5./12.5./7.7. und 14.7. jeweils von 16.00-18.00 Uhr (s.t.) statt sowie am 27.6. von 10-16 Uhr. TN: 30 Das Seminar richtet sich an Studierende des Hauptstudiums und Studierende in der Zusatzausbildung. Das Seminar findet am 14.4./ 21.4./ 28.4./ 5.5./ 12.5./ 7.7. und 14.7. jeweils von 16.00 - 18.00 Uhr (s.t.) statt sowie am 27.6. von 10-16 Uhr. INHALT und ZIELE: Im Seminar beschäftigen wir uns mit unterschiedlichen Unterstützungs- und Korrekturmechanismen und -methoden, die unter dem Begriff Scaffolding subsumiert werden können. Theoretische Grundlagen hierzu sind u.a. entwicklungspsychologische Ausführungen von L.S. Vygotskij und Nachfolgern sowie Unterrichtsforschungen aus Australien. Mit Hilfe unterschiedlicher Materialien aus dem Modellprogramm FörMig analysieren wir basierend auf theoretischen Erkenntnissen mögliche Unterstützungsformen von Lehrkräften und Schülern beim sprachlichen Lernen. Damit soll der Blick für Unterrichtssituationen, in denen das didaktische Prinzip Scaffolding zur Anwendung kommen kann, geschärft sowie eine Auseinandersetzung mit dem eigenen unterstützenden Verhalten im Rahmen der Sprachbildung ermöglicht werden. ARBEITSWEISEN: Vorträge, Gruppenarbeit, Diskussionen, evtl. Videoanalysen und Unterrichtstranskripte. Schreibübungen sind Bestandteil der Seminarsitzungen. Wir arbeiten mit der Plattform EduCommSy. LEISTUNGSNACHWEIS: Regelmäßige aktive Teilnahme, Lektüre aller verbindlichen Texte sowie schriftliche Ausarbeitung einer Analyse (Analyse eines Unterrichtstranskripts oder Analyse fachspezifischer Sprachanforderungen im Unterricht). LITERATUR: Die verbindlichen Texte werden in der ersten Sitzung vorgestellt und sind dann über EduCommSy abrufbar. 69.012 Rainer Albrecht Das (neue) Zuwanderungsgesetz Diplom: H1 2st. Di 16-18 Raum s. STiNE TN: 30 Keine Angst vor Paragraphen: Die Veranstaltung soll in Grundlagen und Systematik des Zuwanderungsgesetzes - besonders des Aufenthaltsgesetzes - einführen. Dies schließt Grundzüge des Asylrechts und der sozialen Begleitrechte ein. Fragen nach humanitären Bleibemöglichkeiten sollen ebenso beantwortet, wie übermäßige Hoffnungen darauf zerstreut werden.Besonderheiten für nachgezogene Menschen aus der Türkei (Assoziationsrecht) sowie des deutschen Staatsangehörigkeitsrechts (Geburtserwerb, mehrfache Staatsangehörigkeit, Optionspflicht) werden ebenfalls berücksichtigt. Die Materie ist einerseits sehr komplex, andererseits von elementarer Bedeutung für die Lebenssituation der Migrantinnen und Migranten; damit auch für Menschen, die - besonders im schulischen Bereich - in der Migrantinnenarbeit stehen. Die zu vermittelnden Grundkenntnisse können für die spezifischen Problem-bereiche ausländischer Schülerinnen und Schüler sensibilisieren. Vorkenntnisse sind nicht erforderlich. Es wird empfohlen, dass die Teilnehmerinnen und Teilnehmer die einschlägigen Gesetze zur Hand haben (z. B. Storr/ Albrecht, Textsammlung zum Zuwanderungsrecht, 3. Aufl. Boorberg Verlag). Scheinwerwerb durch Hausarbeit oder Referat möglich. 69.013 Linda Riebling Lehren und Lernen im Projekt Mercator-FörMig-Treff. Eine didaktische Einführung in die Praxis des integrierten Sprach-Fachunterrichts Diplom: H7, H18 2st. Fr. 12-14 (14tgl.) Erzw. 215 TN: 30 Mentoring in der interkulturellen Bildung 2st. Di 8.15-9.45 Erzw. 09 + Block: 18.04. 10-17 Erzw. 07 TN: 30 Kommentar s. STiNE 69.014 Sabine Großkopf (DaF) Unterrichten ohne Materialien und Medien Diplom: H7, H18 2st Di 18-20 Phil 1350 Dieses Seminarthema ist aus dem Bedürfnis heraus entstanden, Übungen gebündelt weiterzugeben, die sich im Laufe von insgesamt dreißig Jahren Unterrichtstätigkeit bewährt haben, vielleicht gerade weil sie ohne Materialien und Medien auskommen. Herkömmliche und moderne Medien sind unzweifelhaft wichtige Hilfsmittel für den (Fremdsprachen)unterricht. Dennoch ist es für jede (Lern)gruppe wichtig, sich direkt, ohne den Umweg über Medien oder Papier zu begegnen. Für eine gute Arbeits- und Gruppenatmoshäre ist entscheidend, dass Dozent und Kursteilnehmer sich in möglichst vielen Facetten kennen und verstehen lernen. Jeder Teilnehmer an den Übungen wird auch sich selbst besser und anders kennen lernen. Im Seminar werden Übungen für den Unterricht Deutsch als Fremd/Zweitsprache erprobt, die (fast) keine Materialien und Medien benötigen. Die 60 Übungen arbeiten ausschließlich mit den Teilnehmern selbst oder in der Umgebung vorhandenen Gegenständen. Letzlich sind die meisten Übungen sprachunabhängig und interkulturell einsetzbar. Es werden Supervisionen und Beratungen in und außerhalb des Seminars angeboten. 81-435 Maren Fittschen/Tevfik Turan Strukturkurs Türkisch 2st. Mi. 18-20, Raum 108 (AAI, ESA 0) Beginn: 08.04.2009 Im Laufe eines Semesters werden die grundlegenden Grammatikstrukturen des Türkischen vorgestellt. Neben der Vermittlung der morphologischen und syntaktischen Kategorien bzw. der kennzeichnenden typologischen Merkmale des Türkischen hat die Veranstaltung deren Kontrastierung mit den funktional vergleichbaren Kategorien des Deutschen zum Ziel. Parallel dazu werden kurze Dialoge und Texte behandelt, die den Studierenden das Türkische als kommunikative Sprache nahe bringen sollen. Der Kurs wurde für Studierende der Zusatzausbildung von Lehrern für Schüler verschiedener Muttersprache eingerichtet; Interessierte anderer Studiengänge sind willkommen. Der Kurs kann im Wahlbereich mit 3 LP angerechnet werden. Neu: Sprachkurs Türkisch I für Hörerinnen und Hörer aller Fakultäten: Mo 18 - 20 Uhr Beginn: 20.04.09. Weitere Informationen und Anmeldung erfolgt über die VHS 81-436 Katharina Böttger Strukturkurs Russisch 2st. Mi. 16-18, Phil 1013 Beginn: 08.04.2009 Deutschlerner mit russischer Herkunftssprache machen beim Erlernen der deutschen Sprache ganz spezifische Fehler. Dieser Kurs bietet einen Vergleich der russischen und der deutschen Sprache, um typische Fehler russischsprachiger Deutschlerner zu analysieren. In Rede stehen vor allem Transferfehler, d.h. Fehler, die durch den Einfluß der Muttersprache auf die zu erlernende Sprache entstehen. Anhand von Beispielen aus der Praxis werden diese Transferfehler von anderen, zufälligen Fehlern abgegrenzt und auf ihre Spezifik hin untersucht. Der Kurs besteht aus drei Teilen. Im ersten Teil wird sich mit der russischen und deutschen Aussprache sowie mit der lateinischen und kyrillischen Schrift auseinandergesetzt. Der zweite Teil ist den Strukturen der russischen Grammatik gewidmet. Dabei wird insbesondere auf die Punkte, an denen sich die russische von der deutschen Grammatik markant unterscheidet, eingegangen. Zu solche Punkten gehören unter anderem die relativ freie Wortfolge des Russischen, die verbale Kategorie des Aspekts, die Kategorie der Belebtheit, die beiden Kasus Instrumental und Präpositiv sowie die doppelte Verneinung. Im dritten Teil werden unkorrekte Sätze russischsprachiger Deutschlerner auf ihre Ursachen hin analysiert. In der Bibliothek des Germanischen Seminars befindet sich ein Seminarordner, der Auszüge aus dem Buch zu diesem Kurs enthält: Die häufigsten Fehler russischer Deutschlerner. Der Kurs kann im Wahlbereich mit 3 LP angerechnet werden. |
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| WEITERE Die Veranstaltungen am FB 06 werden automatisch als Seminare "Interkulturelle Probleme" anerkannt. Es ist nicht mehr notwendig, dies bei der Gemeinsamen Kommission zu beantragen. |
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| Impressum | Letzte Änderung: 27. Mai 2009 |