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| UHH | Fachbereich 07 SLM | Institut für Germanistik I | VL-Verzeichnisse | Niederdeutsch | Suche |
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Teilfach Niederdeutsche Sprache und Literatur Winter-Semester 2008/09 in Bearbeitung!
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V O R L E S U N G E N -- Ingrid Schröder Linguistikgeschichte - Einführung in die Linguistik des Deutschen [DSL-E1] [DE-E1] [DSL-W] (s. LP Vorl.Nr. 52-120) 2st. Di 14-16 Audimax 2 Beginn: 21.10.2008 Die Vorlesung soll einen Überblick über die wichtigsten sprachiwissenschaftlichen Theorien vermitteln, die im Laufe der Geschichte der Disziplin Linguistik/Sprachwissenschaft ausgebildet wurden. Die einzelnen Theorien werden in ihren wissenschaftsgeschichtlichen Kontext eingebettet und in ihrer Wirkung aufeinander dargestellt. Dabei sind die zentralen Fragestellungen und Begrifflichkeiten zu erörtern. Die Reichweite der einzelnen Ansätze kann anhand von exemplarischen Analysen kritisch diskutiert werden. Die Vorlesung ist für alle Studierende des BA-Studiengangs Deutsche Sprache und Literatur und der Lehramtsstudiengänge Deutsch im Modul Einführung in die Linguistik des Deutschen (DSL-E1/DE-E1) obligatorisch. Ein Reader mit Basistexten wird zur Verfügung gestellt. -- Ingrid Schröder Varietäten des Deutschen [DSL-A1] [DE-A1][DSL-A2][DSL-A15] [DE-A15] [DSL-W] [GL-M11] (s. Vorl.Nr. 52-121) 2st. Do. 10-12 Hörsaal J, ESA 1 Beginn: 23.10.2008 Das Deutsche - so könnte man sagen - gibt es in der sprachlichen Realität nicht, sondern es existiert in einer Vielzahl von Formen mit je eigenen Funktionen. Neben der deutschen Standardsprache werden u.a. Gruppensprachen, Fachsprachen und Regionalsprachen verwendet, die sich durch eine Reihe von Merkmalen voneinander unterscheiden. Aus der Summe der sprachlichen Mittel, die uns zur Verfügung stehen, wählen wir entsprechend der jeweiligen Gesprächssituation spezifische Varianten aus. Diese Verwendungsformen werden häufig als Varietäten bezeichnet. Die Beschreibung und Analyse solcher sprachlicher Varietäten ist Aufgabe der Varietätenlinguistik. Die Vorlesung soll einen Überblick über Theorie, Methoden und Ergebnisse der Varietätenlinguistik geben, indem verschiedene Varietätenmodelle diskutiert und vor allem die Spezifika ausgewählter Varietäten thematisiert werden. Ausgehend von der Gegenwartssprache wird außerdem die Entwicklung einzelner Varietäten exemplarisch behandelt. Literatur zur Einführung: Dittmar, Norbert: Grundlagen der Soziolinguistik. Ein Arbeitsbuch mit Aufgaben. Tübingen 1997 (Konzepte der Sprach- und Literaturwissenschaft; 57). Hartig, Matthias: Soziolinguistik des Deutschen. 2., überarb. Aufl., Berlin 1998 (= Germanistische Lehrbuchsammlung; 16: Abt. 1, Sprache). Löffler, Heinrich: Germanistische Soziolinguistik. 2., überarb. Aufl., Berlin 1994 (= Grundlagen der Germanistik; 28). S E M I N A R --- |
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| S E M I N A R E 52.180 Ingrid Schröder Übersetzen - Översetten: Hochdeutsch - Plattdüütsch (NdSL) [DSL-A1] [DE-A1] [DSL-A18] [DSL-W = 5 Lp] / Übung [DE-A15] [DSL-W = 2 Lp] 2st. Di 16-18 Phil 1350 (ab 4.11. Phil 732) Beginn: 21.10.2008 Übersetzen gehört und gehörte zu allen Zeiten zu den notwendigen und unentbehrlichen kommunikativen Aktivitäten. In der Regel dient es der Überwindung von Sprachbarrieren. Solchen kommunikativen Notwendigkeiten sind Übersetzungen in Regionalsprachen meist nicht geschuldet, sondern sie sind Ausdruck eines spezifischen kulturellen Selbst-verständnisses. Die Lehrveranstaltung richtet sich an zwei Zielgruppen und möchte daher auch zweierlei erreichen: Als Seminar Ib soll sie eine Einführung in Theorien und Methoden des Übersetzens bieten und dabei die Besonderheiten von Übersetzungen in Regionalsprachen fokussieren. Als Übung soll diese theoretisch-methodische Grundlegung praktisch umgesetzt werden, indem wir gemeinsam (literarische) Texte ins Niederdeutsche übertragen. 52-181 Susanne Warda Einführung in das Mittelniederdeutsche (NdSL) [DSL-A2] [DE-A2] [DSL-A15] [DE-A15] [DSL-W] [MASt-A1] 2st. Di 12-14 Uhr, Phil 271 Beginn: 21.10.2008 Vom 13. bis zum 16. Jahrhundert wurde das Mittelniederdeutsche als Schriftsprache im nord-deutschen Sprachraum und darüber hinaus als Verkehrssprache der Hanse im gesamten Ost-seeraum, vor allem in den Niederlassungen der Kaufleute (Bergen, Nowgorod), verwendet. Im Seminar wollen wir uns sowohl mit Gebrauchstexten als auch literarischen Erzeugnissen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Kontexten beschäftigen. So sollen unter anderem einige mittelniederdeutsche Totentanz-Texte als Beispiel dienen, aber auch andere geistliche und weltliche Dichtungen, die Einblicke in die damalige Gesellschaft und ihre Lebensbedin-gungen vermitteln. Die ausgewählten Texte werden im Seminar gemeinsam gelesen und übersetzt. Dabei nehmen wir die Struktur des Mittelniederdeutschen ebenso in den Blick wie Grundzüge der (nie-der)deutschen Sprachgeschichte. Ein Reader mit Lektüretexten wird bei Beginn der Veranstaltung zur Verfügung gestellt. Literatur zur Einführung: Meier, Jürgen/Möhn, Dieter: Literatur: Formen und Funktionen. In: Bracker, Jörgen/Henn, Volker/Postel, Rainer (Hrsg.): Die Hanse. Lebenswirklichkeit und Mythos. Textband zur Hamburger Hanse-Ausstellung von 1989. 2., verb. Aufl. Lübeck 1998, S. 524-534. Meier, Jürgen/Möhn, Dieter: Die Sprache im Hanseraum. In: Ebd., S. 580-590. Lasch, Agathe: Mittelniederdeutsche Grammatik (Sammlung kurzer Grammatiken germani-scher Dialekte, A, Hauptreihe, Bd. 9). Halle 1914. Lübben, August: Mittelniederdeutsches Handwörterbuch. Nach dem Tode des Verfassers vollendet von Christoph Walter. Norden und Leipzig 1888. 52-182 Birgit Kellner Randlagen des Neuniederdeutschen (NdSL) [DSL-A1] DE-A1] [DSL-A15] DE-A15] [DSL-W] 2st. Sa 17.01.09, Sa 07.02.09 und Sa 14.03.09 jeweils 10-19 Phil 1013 Beginn: 20.10.08 Im Seminar sollen Mundartgebiete des Niederdeutschen behandelt werden, die aufgrund ihrer geographischen Lage, ihrer heutigen soziolinguistischen Situation oder aus gesellschaftlich-historischen Gründen Randlagen des niederdeutschen Sprachgebiets bilden. Es handelt sich einerseits um sog. Reliktgebiete, Rückzugsgebiete und Übergangsgebiete (Interferenzdialekte nach Wiesinger), z.B. Schleswigisch, Ostfälisch, Föhrer Niederdeutsch, Märkisch [-Brandenburgisch], Niederfränkisch; in nur noch historischer Perspektive auch Ostpommersch und Niederpreußisch; ebenso um Sprachräume, die aufgrund von Staatsgrenzen nicht zu den niederdeutschen Mundarten gerechnet werden, jedoch sprachlich eine große Nähe zu diesen aufweisen (die Mundarten der ndl. Provinzen Groningen (Grunnings, Nedersassisch) und Drente (Drents)). Schließlich werden auch niederdeutsche Sprachinseln (z.B. in Kanada, Mexiko, Nordamerika) behandelt. Neben den sprachlich-strukturellen Charakteristika dieser Mundarten sollen auch deren soziolinguistische Lage und ggf. sprachpflegerische oder sprachplanerische Aktivitäten zu ihrem Erhalt Gegenstand der Betrachtung sein und somit Einblicke in die Problematik rückläufiger Sprachen gegeben werden. Einführende Literatur: Ingrid Schröder: Niederdeutsch in der Gegenwart. Sprachgebiet - Grammatisches - Binnendifferenzierung, in: Dieter. Stellmacher (Hg.): Niederdeutsche Sprache und Literatur der Gegenwart. Hildesheim u.a. 2004, S. 35-97 Dieter Stellmacher: Niederdeutsche Sprache. 2., überarb. Auflage, Berlin. 2000 Peter Wiesinger: Die Einteilung der deutschen Dialekte. In: Werner Besch u.a. (Hg.): Dialektologie. Ein Handbuch zur deutschen und allgemeinen Dialektforschung. 2. Halbbd. (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft 1.2) Berlin/New York 1983, S.807-900; zum Niederdeutsch: S. 872-900 |
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| S E M I N A R 52-183 Ingrid Schröder Sprachvariation in Norddeutschland (NdSL) [DSL-V1] [DSL-V7] [GL-M11] 2st. Do 16-18 Phil 256/58 Beginn: 23.10.2008 Sprachwirklichkeit ist nur adäquat beschreibbar, wenn die Vielfalt der sprachlichen Varietäten berücksichtigt wird. Die Situation in Norddeutschland ist von einer historisch gewachsenen Zweisprachigkeit Hochdeutsch-Niederdeutsch geprägt, wobei heute ein Varietätenspektrum vorliegt, an dem das Niederdeutsche relevanten Anteil hat (Niederdeutsch als Substrat). Seit März 2008 wird in einem Forschungsprojekt dieses spezifische norddeutsche Varietätenspektrum zwischen hochdeutscher Standardsprache und niederdeutschen Dialekten untersucht. Im Seminar wollen wir das Projekt kennen lernen, die theoretisch-methodischen Grundlagen erörtern und mit dem empirischen Material arbeiten. Von Interesse sind insbesondere die persönlichen Sprachregister, d.h. die Strukturen des individuellen sprachlichen Spektrums und die zu verzeichnenden sprachlichen Mischformen. Literatur: Elmentaler, Michael/Gessinger, Joachim/Macha, Jürgen/Rosenberg, Peter/Schröder, Ingrid/Wirrer, Jan: Sprachvariation in Norddeutschland. In: Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie 71 (2006), S. 159-178. Schröder, Ingrid: Niederdeutsch in der Gegenwart: Sprachgebiet - Grammatisches - Binnendifferenzierung. In: Niederdeutsche Sprache und Literatur der Gegenwart. Hrsg. von Dieter Stellmacher (Germanistische Linguistik; 175-176). Hildesheim 2004, S. 35-97. |
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| K O L L O Q U I U M 52-185 Ingrid Schröder Kolloquium [DSL-Abschlussmodul] 2st. Do. 18-20 Phil 708 (14tg) Das Kolloquium dient der Vorbereitung von Abschlussprüfungen (Hausarbeit, Klausur, mündliche Prüfung) und richtet sich an BA- und Magisterstudierende in der Examensphase. |
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| S P R A C H K U R S 52-186 Bolko Bullerdieck Niederdeutsch I (NdSL) [DSL-W] (3 Lp.) (für HörerInnen mit und ohne Vorkenntnisse) 2st. Do 10-12 Phil 708 Beginn: 23.10.2008 Studierende einer Sprache sollten darüber nicht nur etwas wissen, sondern sie auch können. Das gilt auch für das Niederdeutsche. Einige Studierende bringen Niederdeutsch-Kenntnisse ins Studium mit. Meist handelt es sich dabei um passive Kenntnisse, da der aktive Sprachgebrauch in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen ist. Dieser Kurs setzt keine Vorkenntnisse voraus; wer welche hat, soll sie einbringen. Wir werden grammatische Übungen machen und Beispiele aus der niederdeutschen Literatur lesen und besprechen. Wem das möglich ist, der sollte im Kurs plattdeutsch sprechen. Dieser Kurs ist also auch ein Übungsraum, in dem alle - auch bei Unsicherheit - plattdeutsch sprechen können. Der Kurs ist besonders sinnvoll für Studierende, die das Lehramt anstreben. Ziel: Die Teilnehmer sollen einen Einblick in die niederdeutsche Literatur gewinnen; sie sollen niederdeutsche Texte sicher rezitieren und die Sprache möglichst auch frei sprechen können. Textbasis: "Schrievwark", herausgegeben von B. Bullerdiek, Quickborn-Verlag, 2004. |
| Impressum | Letzte Änderung: 29. Oktober 2008 |