| | Partnerschaft zwischen dem Institut für Germanistik II und
dem Lehrstuhl für Germanistik und Skandinavistik der Universität Sofia (Bulgarien) Beauftragter in Hamburg: Prof. Dr. Nikolaus Müller-Schöll
Beauftragte in Sofia: Dr. habil. Svetlana Arnaudova, Lehrstuhl für Germanistik und Skandinavistik, Universität "St. Kliment Ohridski" Sofia, 15 Tsar Osvoboditel Bd., 1000 Sofia, Bulgarien; e-mail: svet_arnaudova@abv.bg
Die Partnerschaft besteht seit 1978 und wurde seit 1994 bis zum 31.1.2008 durch den DAAD im Rahmen des "Programms zur Förderung der deutschen Sprache" zusätzlich finanziell unterstützt.
Die Ziele sind gemeinsame wissenschaftliche Projekte, Unterstützung des bulgarischen Lehrstuhls bei Reformen von Studium und Lehre, die Förderung der Qualifikation bulgarischer Wisssenschaftler(innen) und Student(inn)en, sowie die Unterstützung der Lehre in Sofia hinsichtlich von Themenbereichen, die dort nicht abgedeckt werden können.
Im einzelnen werden Stipendien an bulgarische Wissenschaftler(innen) und Semester-Stipendien an Student(inn)en vergeben; ferner findet jedes Jahr ein Blockseminar eines Hamburger Hochschullehrers in Sofia statt, das in den dortigen Lehr- und Studienplan integriert ist; zusätzlich fahren Hamburger Wissenschaftler(innen) zu Vorträgen nach Sofia.
Alle zwei Jahre findet in Sofia eine Konferenz statt, an der auch bulgarische Germanist(inn)en aus anderen Instituten und deutsche Wissenschaftler(innen) aus den anderen Partneruniversitäten Sofias teilnehmen. Deren Ergebnisse sind in der Reihe der bulgarischen Germanistik "Germanica" veröffentlicht. Inzwischen sind erschienen die Bände „Mythos und Krise“ (2003), „Interkulturalität und Nationalkultur“ (2005), „Interkulturalität und Intertextualität. Elias Canetti und Zeitgenossen“ (2007) sowie „Kulturtransfer und Kulturkonflikt“ (2010), jeweils herausgegeben von Maja Razboynikova-Frateva und Hans-Gerd Winter im thelem-Verlag, Dresden.
Prof. Winter organisiert im Goetheinstitut eine Ausstellung über Wolfgang Borchert vom 20.10. bis zum 17.11.2011, die von Veranstaltungen am Lehrstuhl begleitet wird. Unter der Voraussetzung, dass die Rahmenbedingungen stimmen, wird Prof. Müller-Schöll eine Konferenz in Sofia organisieren über „Heiner Müller. Verborgene Ansichten eines Dramatikers“ (frühestens 2012). Die Zusammenarbeit im Rahmen der Partnerschaft steht für drei Jahre unter dem Thema „Literatur nach der Katastrophe“.
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