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Christine Künzel, Dr. phil., Literatur- und Kulturwissenschaftlerin.
Schauspielstudium an der Schule für Schauspiel in Kiel; Arbeit als Regieassistentin in Hamburg; Studium der Germanistik, Amerikanistik und der Philosophie an der Universität Hamburg und der Johns Hopkins University in Baltimore (USA).
Von 1998 bis 2001 Stipendiatin am Graduiertenkolleg „Codierung von Gewalt im medialen Wandel“ an der Humboldt-Universität zu Berlin.
2003 Promotion an der Humboldt Universität zu Berlin.
Seit Sommersemester 2000 Lehraufträge an den Universitäten in Hamburg und Hannover.
Dezember 2005 Auszeichnung mit dem Fritz Sack Preis der Gesellschaft für interdisziplinäre wissenschaftliche Kriminologie.
Im Sommersemester 2006 Lehrkraft für besondere Aufgaben an der Universität Oldenburg.
Im Wintersemester 2006/07, Wintersemester 2007/08, Sommersemester 2009 und Wintersemester 2009/10 Vertretung einer Professur am Institut für Germanistik II an der Universität Hamburg.
Juli 2011 Habilitation an der Universität Hamburg mit einer Schrift zum Thema "Ich bin eine schmutzige Satirikerin": Studien zum Werk Gisela Elsners (1937-1992).
Wintersemester 2011/12 Vertretung einer Professur am Institut für Germanistik II der Universität Hamburg.
Repräsentation von Gewalt in der Literatur (sexuelle Gewalt, Recht, Kriminalität, Verbrechen); Literatur und Recht: Recht in der Literatur Recht als Literatur; Theater, Drama, Dramentheorie, Schauspieltheorie; Natur-, Liebes- und Geschlechterdiskurse vom 17. Jahrhundert bis in die Gegenwart; Metapherntheorie; Literatur und Naturwissenschaft; weibliche Satire und Groteske, insbesondere das Werk Gisela Elsners; Literatur und Ökonomie.
Bisher erschienene Bände:
Gisela Elsner: Flüche einer Verfluchten. Kritische Schriften 1, hg. von Christine Künzel in Zusammenarbeit mit Kai Köhler, mit Nachworten von Kai Köhler und Mathias Meyers, Berlin 2011.
Gisela Elsner: Im literarischen Ghetto. Kritische Schriften 2, hg. und mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2011.
(Die Herausgabe der beiden Schriften-Bände wurde gefördert durch den Deutschen Literaturfonds e.V. in Darmstadt.)
Gisela Elsner: Fliegeralarm (Roman), am Manuskript letzter Hand überprüft. Mit einem Nachwort von Kai Köhler, Berlin 2009.
Gisela Elsner: Otto der Großaktionär (Roman), Erstveröffentlichung aus dem Nachlass, mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2008.
Gisela Elsner: Heilig Blut (Roman), deutschsprachige Erstveröffentlichung, mit einem Nachwort von Christine Künzel, Berlin 2007.
Gisela Elsner: Das Berührungsverbot (Roman), Berlin 2006.
In Vorbereitung:
Gisela Elsner: Zerreißproben. Gesammelte Erzählungen (Arbeitstitel), hg. und mit einem Nachwort von Christine Künzel. Der Band wird voraussichtlich im Herbst 2012 erscheinen.
Das Erscheinen von drei Teilwerken (2010-2012) wird vom Deutschen Literaturfonds e.V. in Darmstadt gefördert.
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