Masterstudium in Hamburg
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Medienwissenschaft (Master of Arts)

Aktuelle Entwicklungen in den Bereichen von Online-Medienangeboten und die Crossmedialisierungs-Strategien von Medienkonzernen zeigen, dass die Bedeutung von Wechselwirkungen zwischen den Einzelmedien Film, Fernsehen, Radio und Internet wächst. Der Hamburger Masterstudiengang Medienwissenschaft bietet mit seinem umfassenden Lehrangebot zu den unterschiedlichen Einzelmedien die Voraussetzung, um diese Wechselwirkungen und die strategisch Verwertung von Inhalten in unterschiedlichen medialen Kontexten zu analysieren und kritisch zu reflektieren.

Perspektiven

Im Rahmen des Masterstudiengangs Medienwissenschaft eignen Sie sich neben fach- und themenbezogenen Qualifikationen insbesondere die Fähigkeit zur eigenständigen Anwendung der erzielten Forschungsergebnisse und zum kooperativen Austausch im Team an. In betreuten Forschungsprojekten erwerben und vertiefen Sie Ihre Kompetenzen im theoretisch reflexiven Umgang mit auditiven und visuellen Massenmedien. Damit setzt der Studiengang die langjährige Tradition des Magisterstudiengangs "Medienkultur" fort, dessen Absolventen u.a. in den Bereichen Film-, Fernseh- und Onlineproduktion oder bei Rundfunk- und Fernsehsendern arbeiten.

Inhalte

Fiktionale und nonfiktionale Angebote bilden einen grundlegenden Kernbereich medialer Vermittlung. Ausgestattet mit einem Grundwissen zu den Einzelmedien und zu Medientheorien, untersuchen Sie die formalen und inhaltlichen Gestaltungsprinzipien von Medienangeboten und analysieren ihre Wirkungsweisen.

Zu Beginn des Studiums bekommen Sie einen Überblick zu den Medien Theater, Film, Audiomedien und Neue Medien sowie zu Medientheorien. Anschließend entscheiden Sie sich durch die Auswahl weiterführender Module für einen der beiden Profilbereiche "Fiktion / Unterhaltung" oder "Dokumentation / Information".

  • Im Profilbereich "Fiktion / Unterhaltung" vertiefen Sie durch eigene Forschungstätigkeit Ihre Kompetenzen in Bezug auf die historischen Entwicklung, das Angebotsspektrum, die Inhalte und die besonderen dramaturgischen und ästhetischen Vermittlungskonventionen fiktionaler und unterhaltender Medienangebote.
  • Im Profilbereich "Dokumentation/ Information" vertiefen Sie Ihre fachbezogenen Kenntnisse und Qualifikationen im Hinblick auf die Analyse und Beschreibung dokumentarischer bzw. informativer Medienangebote. Auch dieser Profilbereich ermöglicht Ihnen selbstständiges und projektbezogenes Forschen.

Der freie Wahlbereich bietet Ihnen darüber hinaus die Möglichkeit, Ihre Kenntnisse interdisziplinär zu ergänzen und frei nach Neigung und individuellem Interesse über den Tellerrand der Medienwissenschaft hinaus zu schauen.

Ablauf

Der Studiengang gliedert sich in drei verschiedene Studienbereiche, den Pflichtbereich, den Profilbereich und den Wahlbereich:

  • Der Pflichtbereich des MA-Studiengangs besteht aus insgesamt fünf obligatorischen Modulen (à 10 LP), von denen Sie vier auswählen. Sie beschäftigen sich intensiv mit aktuellen Fragestellungen der Medien- und Kommunikationstheorie und können u.a. vertiefte Kenntnisse über die Medienarten Film, Fernsehen, Audiomedien sowie über Neue bzw. Online-Medien erwerben. Zusätzlich haben Sie die Möglichkeit, sich eingehender mit dem Theater als Institution bzw. dem Drama als Textsorte zu befassen.
  • Im Profilbereich (3 Module à 10 LP) spezialisieren sie sich auf einen der beiden Schwerpunktebereich "Unterhaltung / Fiktion" oder "Dokumentation / Information" und vertiefen dabei Ihre forschungs- und sachbezogenen Kompetenzen.
  • Im Wahlbereich (20 LP) haben Sie die Möglichkeit, frei nach Neigung und Interesse Module und Lehrveranstaltungen aus dem Lehrangebot der Fakultät für Geisteswissenschaften zu belegen. Der Wahlbereich dient der Stärkung ihrer interdisziplinären Kompetenzen. Sie erwerben Kenntnisse in anderen Fachdisziplinen und lernen dabei, über die Grenzen ihres eigenen Spezialgebiets hinaus zu denken.

Abschluss

Im letzten Semester des Masterprogramms, also in der Regel im vierten Fachsemester, wird das Abschlussmodul belegt. Es besteht aus einem Kolloquium (1 SWS / 1 LP), der Anfertigung einer ca. 80seitigen Masterarbeit (Bearbeitungszeit: fünf Monate; 24 LP), sowie einer 45minütigen mündlichen Abschlussprüfung (4 LP, inkl. Vorbereitungszeit). Bei der Berechnung der Endnote des Abschlussmoduls werden die Einzelleistungen mittels Leistungspunkten gewichtet. Die so ermittelte Endnote des Abschlussmoduls trägt mit einem Anteil von 25 % zur Gesamtnote des MA-Abschlusses bei. Die Ergebnisse der übrigen Modulprüfungen in Pflicht- und Profilbereich schlagen mit insgesamt 75 % in der Abschlussnote zu Buche.

Voraussetzungen

Für den konsekutiven Masterstudiengang Medienwissenschaft besteht folgende besondere Zugangsvoraussetzung:

ein Abschluss im Bachelorstudiengang Medien- und Kommunikationswissenschaft der Fakultät für Geisteswissenschaften der Universität Hamburg oder ein vergleichbarer Abschluss in einem Bachelorstudiengang einer anderen Hochschule. Als vergleichbar werden anerkannt:

  • ein erster berufsqualifizierender Abschluss einer deutschen oder anerkannten ausländischen Hochschule mit einem der folgenden Hauptfächer: Medienwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft oder Filmwissenschaft
  • oder ein erster berufsqualfizierender Abschluss mit einem medienwissenschaftlichen Nebenfach (Medienwissenschaft, Film- und Fernsehwissenschaft oder Filmwissenschaft).

Zusätzlich ist dem Antrag auf Zulassung ein "Letter of Intent" (Umfang: eine DIN-A4-Seite) beizulegen, in dem die Bewerberin bzw. der Bewerber ihre bzw. seine Motivation für die Aufnahme eines Studiums der Medienwissenschaft an der Universität Hamburg darstellt.

Bewerbung

Entgegen der sonstigen allgemeinen Informationen zum Bewerbungsverfahren für Masterstudiengänge ist das Verfahren für einige wenige Masterstudiengänge, wie auch Medienwissenschaft/ Media Studies,  grundsätzlich papierlos, das heißt: die Auswahl basiert auf Ihren Online-Angaben, so dass Sie große Sorgfalt  auf die Angaben zur Durchschnittsnote Ihres ersten berufsqualifizierenden Abschlusses bzw. der momentanen Durchschnittsnote (sollte Ihnen Ihr Abschluss noch nicht vorliegen) sowie zur Durchschnittsnote der Hochschulzugangsberechtigung verwenden sollten. Die angegebenen Notenwerte müssen im Falle einer Zulassung zur Einschreibung belegbar sein (das dann zur Einschreibung vorgelegte Abschlusszeugnis bzw. Transcript of Records sowie die Hochschulzugangsberechtigung müssen die in der Online-Bewerbung genannte Durchschnittsnote enthalten), andernfalls droht Ihnen die Rücknahme der Zulassung. Somit sind grundsätzlich erst im Falle einer Zulassung Nachweise zu den Online-Angaben zur Einschreibung (und dann in amtlich beglaubigter Kopie) einzureichen.

Wenn Sie Ihr Studienfach im Negativkatalog zur Vergleichbarkeit der Abschlüsse finden und annehmen, dass Sie die zuvor beschriebenen Zugangsvoraussetzungen erfüllen, so dass eine Vergleichbarkeit Ihres bisherigen Studiums gegeben sein könnte oder wenn Sie Ihr Studium im Ausland abgeschlossen haben sollten, müssen Sie Ihre Unterlagen im Vorwege in der Fakultät einreichen, damit die Vergleichbarkeit Ihres Studiums festgestellt werden kann.

Kontakt

Institut für Medien und Kommunikation
Von-Melle-Park 6
4. Stock, Phil 412 (Geschäftszimmer)
20146 Hamburg

Aktuelles
  • Uralische Sprachen in Hamburg! Zum Wintersemester startet das Masterprogramm Uralische Sprachen und Kulturen. Es richtet sich an AbsolventInnen der Finnougristik, der Skandinavistik und der Slavistik sowie der Allgemeinen Sprachwisseschaft. Weitere Infos zum Studiengang finden Sie hier.

  • Bin ich drin? Sie haben sich um einen Studienplatz beworben und warten auf eine Rückmeldung? Ab dem 24.08. finden Sie den entsprechenden Bescheid auf Ihrem Bewerberaccount in STiNE. Weitere Infos erhalten Sie im Campus Center.
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    Letzte Änderung: 10.06.2011
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