Institut für Anglistik und Amerikanistik
und Amerikanistik
Foto: UHH/Denstorf
3. Juni 2026, von JH
An der in diesem Jahr bereits zweitägige Veranstaltung "Wissen vom Fass" nehmen auch drei Wissenschaftler:innen aus dem IAA teil. Die Vorträge sind:
Am 03.06.2026:
Prof. Dustin Breitenwischer und Prof. Florian Sedlmeier mit dem Vortrag „Where Everybody Knows Your Name“: Die Bar in der U.S.-amerikanischen Kulturgeschichte,
Ort: Zur Stumpfen Ecke, Rieckhoffstraße 14, 21073 Hamburg | Harburg,
Zeit: Mittwoch, 3. Juni, 20 Uhr
Abstract: Bars haben in der Kulturgeschichte der USA einen zentralen Platz. Von den Saloons des Wilden Westens über die Speakeasys der Prohibition bis zu Dive-Bars fungieren sie als soziale Treffpunkte, in denen kulturelle Vorstellungen verhandelt werden, wobei Faktoren wie class, gender, race und sexuality eine wichtige Rolle spielen. Besonders im 20. Jahrhundert wurden sie aufgrund der entstehenden Jugend- und Subkulturen zu Orten der Isolation, Zuflucht und Sozialisation. Der Vortrag beleuchtet die vielfältige Geschichte der Bar als Soziotop anhand ausgewählter Darstellungen in Fernsehen, Film, Kunst
und am 04.06.2026:
Prof. Susanne Rupp mit dem Vortrag "Wie klingt Melancholie?",
Ort: FC St. Pauli Clubheim, Harald-Stender-Platz 1, 20359 Hamburg | Sankt Pauli
Zeit: Donnerstag, 4. Juni, 20 Uhr
Abstract: Die Jahrzehnte der Regentschaft Elisabeths I. (1558 – 1603) gelten in der englischen Kulturgeschichte als das goldene Zeitalter der Melancholie. Diese war sowohl medizinische Diagnose als auch soziale Attitüde, die es erlaubte, soziale Distinktion auszudrücken. Der Lautenist und Komponist John Dowland inszenierte sich wie kein anderer als Verkörperung der Melancholie, um daraus sowohl soziale als auch wirtschaftliche Vorteile zu ziehen. In Wort und Musik werden wir uns an diesem Abend John Dowlands Kunst der musikalischen Tränen nähern.