Leerstellen aufzeigen – Perspektiven öffnen: NS-Verfolgte aus Polen und der Sowjetunion in Norddeutschland
16. April 2026, von OESt

Foto: Gedenkstätte KZ-Neuengamme
Leerstellen aufzeigen – Perspektiven öffnen: NS-Verfolgte aus Polen und der Sowjetunion in Norddeutschland
Im Rahmen der Veranstaltung präsentieren wir neue Bildungsmaterialien: Diese befassen sich mit Geschichte(n) und Erinnerung(en) rund um den deutschen Vernichtungskrieg im östlichen Europa mit besonderem Fokus auf polnische und sowjetische NS-Verfolgte in Nordwestdeutschland. Die Materialien sind für die Arbeit mit Menschen ab 16 Jahren geeignet und wurden kokreativ im Rahmen eines partizipativen Projekts erarbeitet, in dessen Mittelpunkt die Perspektiven von Menschen mit ost- bzw. ostmitteleuropäischer Migrations- oder Familiengeschichte standen. Das Projekt fand in Kooperation mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg und mit Förderung des Freundeskreises KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V. sowie der Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur statt. Im Rahmen der Veranstaltung stellen Projektteilnehmende ihre Beiträge vor und zeigen Interessierten mögliche Anwendungen der Materialien in der schulischen und außerschulischen Bildungsarbeit auf.
Eine Kooperation der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg, der Universität Hamburg, Osteuropastudien, und dem Freundeskreis KZ-Gedenkstätte Neuengamme e. V.
Eintritt frei. Wir bitten freundlich um Anmeldung bis zum 15.4. über das Online-Formular.
Datum: 16.4.2026, 18:15 Uhr
Ort: Universität Hamburg, Edmund-Siemers-Allee, ESA Ost, Raum 221, 1. Etage
Teil der Veranstaltungsreihe "Erinnerung an die NS-Verbrechen im östlichen Europa".
Folgeveranstatlung:
Buchvorstellung und Gespräch: Geschichtspolitische Umbrüche im postsozialistischen Europa. Auswirkungen auf die Erinnerungskultur
Di., 14. Juli 2026, 18.30 – 21 Uhr
Geschichtsort Stadthaus Stadthausbrücke 6

