Fachbereiche SLM I + II
I + II
Foto: UHH/Denstorf
15. Juni 2026, von Frank Schätzlein

Foto: Katrin Ribbe
Wie kann angesichts der menschengemachten Katastrophen und Krisen der Gegenwart menschliches Welterleben sinnhaft und sinnlich erfasst werden? Dieser Frage hat sich das 1981 veröffentlichte Jahrhundertgedicht alphabet der Lyrikerin Inger Christensen gewidmet und diese Frage greift nun – 45 Jahre später – die gleichnamige Inszenierung am Deutschen Schauspielhaus auf. Zwischen sprachlicher und mathematischer, natürlicher und kultureller Ordnung wird polyhistorisch und multimedial um die Deutung dessen gerungen, was „es (noch) gibt“. Wie kann Theater mögliche Welten erschaffen, die nicht ein „Entweder-Oder“ zwischen Künsten und Wissenschaften vorstellen, sondern ein „und“?
https://schauspielhaus.de/stuecke/alphabet
Mit: Lorina Buhr (Universitätsmedizin Göttingen), Judith Gerstenberg (Dramaturgie) und Nina Mackert (Universität Hamburg).
Eine Kooperation der Uni Hamburg (Professuren Theaterforschung & Liberal Arts and Science), der Theaterakademie und des Deutschen SchauSpielHauses.
Der Eintritt ist frei. Anmeldung unter: kartenservice"AT"schauspielhaus.de
MarmorSaal, Deutsches SchauSpielHaus
Kirchenallee 39, 20099 Hamburg