Graphbasierte Text- und Wissensmodellierung

Foto: CC-BY: Sahle, Patrick, "DH Studieren! Auf dem Weg zu einem Kern- und Referenzcurriculum der Digital Humanities”. DARIAH-DE Working Papers Nr. 1. Göttingen: DARIAH-DE, 2013. URN: urn:nbn:de:gbv:7-dariah-2013-1-5.
Wann: Mi, 13.01.2027, 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr
Wo: Universität Hamburg, Hauptgebäude, Flügel West, Edmund-Siemers-Allee 1, 20146 Hamburg, Raum 221
Prof. Dr. Andreas Kuczera / Sebastian Enns, beide Institut für Informationswissenschaften, TH Mittelhessen, Campus Gießen
Öffentliche Vorlesung im Rahmen des Allgemeinen Vorlesungswesens
Digital Humanities
Grundlagen, Methoden und Reflexion in interdisziplinärer Perspektive
Die Digitalisierung hat mittlerweile auch in den Geisteswissenschaften Einzug gehalten – sowohl in der Forschung als auch in den außeruniversitären Berufsfeldern. Jenseits der Nutzung des Computers zum Schreiben von Texten und zum Recherchieren im Internet hat sich im Rahmen der Digital Humanities ein breites Spektrum an Methoden entwickelt, die das traditionelle Handwerkszeug der Geisteswissenschaften mit neuen Möglichkeiten ergänzen, nicht zuletzt auch mit Ansätzen der generativen Künstlichen Intelligenz.
Die Vorlesung bietet einen einführenden Überblick über die digitalen Technologien und Verfahren, die heute zum Einsatz kommen, um Texte zu analysieren, auf digitalen Plattformen zu präsentieren und für die Nachwelt zu archivieren. Ein Schwerpunkt liegt dabei auf den Verfahren und Werkzeugen der Sprach- und Literaturwissenschaften. Neben einer Bestandsaufnahme und der Präsentation von Beispielanwendungen zielt die Vorlesung auf die Reflexion der mit der Digitalisierung einhergehenden Veränderungen des geisteswissenschaftlichen Forschungs- und Arbeitsprozesses. Es soll jeweils nach dem methodologischen und konzeptionellen Zugewinn gefragt werden, den das neue Methodenparadigma der Digital Humanities birgt oder bergen könnte.
Sitzungen, die in einzelne Grundlagenbereiche der Digital Humanities einführen, wechseln sich mit Berichten aus aktuellen Forschungsprojekten ab.
Die Vorlesung richtet sich an alle, die ein Interesse an digitalen Verfahren in textbezogenen Geisteswissenschaften haben. Trotz eines Schwerpunkts auf Sprach- und Literaturwissenschaften können die Methoden grundsätzlich interdisziplinär angewendet werden. Es werden keine Vorkenntnisse der digitalen Methoden vorausgesetzt. Einzelne Sitzungen werden auf Englisch abgehalten.
mittwochs, 10:15 - 11:45 Uhr, Edmund-Siemers-Allee 1, Flügel West, Raum 221
Koordination: Prof. Dr. Julia Nantke / Prof. Dr. Heike Zinsmeister, beide Institut für Germanistik, Universität Hamburg